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Veſchielbung ct Ander thell. 55un. Leo Biſchoff zu Wien .A Eo iſt in der Gꝛaueſchafft Tyrol auß der edlẽ von Spaur geſchlecht£ 7 e,, hat in freyen Fünfte wol geſtudieret/ vñ was mit viel tugeten bezteret. Deßh alben als der from̃e KReyſer Friderich jm fürge-nom̃en das alte Biſtum̃ zu Wien wider auffzurichten/ vnd diſem die Bropſtey zu übergebẽ/ hat er diſen Leone daſelbẽ zu einem er ſten Biſchoff geoꝛd-net/ vñ jm alle andere Stifftẽ vnd kloͤſter in geiſt lichen ſachen vnder woꝛf-fen. Es hat auch gemeldter KReyſer Fꝛiderich vñ Ertzhertzog zu Oeſterꝛeichdiſem Biſtumb von Bapſt Paulo a viel guter freyheit anßgebracht in dem1490 jar. Alſo hat Leo alle ſachen in dem neüwẽ Biſtum̃ fleyſſig verwalten/vnd mit groſſem ernſt verfehen/ das die laſter außgereütet/ vnd die tugendtgepflantzet wurde. Wie er aiſo loblich fürgefaren/ iſt er in dem fünff ten janfeines ampts viel zu frů geſtoꝛben/ vnd Bernhardum zu einem nach fahꝛen
Von chriſtigeburt 1478jar-
bekommen/ damit wir aber ſeine nachkom̃ende Biſchoff erkennen/ wellen
wir ſie auch hiezu ſetzen. Laz. in Vuienna.
Biſchoffen zu Hien oꝛdnung.
¶Qeo von Spaur / da man zalt 1480 ſar/ fünff jar lang.tz Bernhardt 485. Er was auch Biſchoff zu Saltzburg⸗˖
i Vꝛban võ Agrien. Diſer warde vo Konig Mathia auß Vngarẽ/ als
ii Johañes Biſchoff zu Veſpꝛun/ war de von Konig Mathia auff Vr
banum erwehlet..Bernhardt ij. Freyherꝛ von Bolheim warde von Konig Maximilia
no Biſchoff erkoꝛen. Weil aber dieſer nicht Pꝛieſter woꝛden/ hat er ſich al
lein ein Adminiſtratoꝛ oder Verwalter genennet.vj Geoꝛg auß Windiſchlãd: er wz voꝛhin Konig Maximilian pꝛediger.
vlſj Johannes von Reuellis 15:2/ acht far.
ix ohannes Fabri in/ zehen jar. Von jm harnach.x Ste Nauſea 15410 Von jm an feinem oꝛth.
EJ TI. 2c.
Nicolaus von Creücynach.x Jeolaus iſt zu Creütznach in ð GꝛaueſchafftE Spannheim vnnd Mentzer Biſtumb erbo-NO ren/ vnnd auffer zogen. Er reiſet auß liebe derguten künſten ghen Wien inn Oeſterꝛeich/ verlieſſe. ſich auff(ein guten kopff/ vnnd warde ein ſehꝛ geler,
1475.
her man. Deßh alben er auch auff der Hoh enſchül
W zu einem Profeſſor angenommen. Er was in hei-liger Geſchrifft ſehꝛ gelehrt/ in der Philoſophey gesſchwind/ vnnd mit natürlich er wolr edenheit bega-bet. Alſo hat er durch fein leſen/ ſchreiben/ diſputie-. ren/ vnnd pꝛedigen nicht allein bey den StudentenWEN J ſonder auch bey Reyfer Friderich groſſe lob vñ ehrerĩanger/ welcher jhm auch ein beſondere beſoldung veroꝛdnet. Er hat et-liche Sragreden über die Sententz geſtellet/ auch erlich vergleichung/ red/vnd predig beſchꝛiben/ mit welchen er feinen verſtand den nachkommenden
geoffenbaret. Wie er alſo dieſer ſchůl lang voꝛgeſtand en/ iſt er letſtlich daſel
ben geſtoꝛben/ vnd ehꝛlich begraben woꝛden/ in dem 1451 jar. Trit. in ſcript.Wilhelm