14 Chriſtliche, ,,iſt ſelbſten denen Kindern zz Ottes öffters betrůͤbt genug.Man ſihets an König Hiſria; da er die Zeitung desare Tods bekommen von Eſaja/ vnd es heißte: Beſtelledein toauß dann du wirft ſter ben, vnd nicht le:bendig bleiben; ward der König gantz traurig/ flehe-te vnd bättete. Kein wunder; dann traurig vnd beiruͤbtmachen den Menſchen die Vorbetten des Todes:deſſen Trabanten/ die far jhme hergehrn; ſolche aberſind fuͤrnehmlich vielfaltige Kranckheiten/ vnd Wehe-tage; derentwegen ein mancher Menſch für groſſemhör€ Schmertzen wambſeln muß wie ein Kranich/ vndSr irren ala cine Danube; wie Oavid ſein Lager mitThränen netzen vnd befeuchten: Aunbrechen vndſagen: Ach, du H Er:/ wie ſo lang wende dicht) Er:/ vnd errette meine Seele! Vnd wiederum:ty Err bilff mir/ dann das Waſſer gehet mir bißan d: e Sceie; ich lige in tie ffem Schlam̃ da keinGrand iſt; ich bin in tieffem Waſſer/ vnd dieFlut wi mich erſauffen.
Traurigkeit verurſacht der Tod bey den Menſchen/derjenigen Trenn- vnd Scheidung wegen/ ſo er nachſich zeucht; dann der Tod trennet aute vnd liebe Freundevon einander Leib vnd Seele. Es ſchewen ja gut: and
vertraute Freunde ohne Schmertze vnd Thränen nichtvon einander? Man ſihets/ wann geirewe Ehelcuthe| durch den Tod von einander geriſſen werden; oder| wann Elteren/ vnd auß denen fuͤrnchmlich eine betrübie, ,, Mutter vnd Wittwe/ jhre gehorſammen Kinder na.n gun vnd nach verlieren; oder wol gar ſelbige zum Grab nußanders, begleiten helffen; wie es dann jener Wittwe zu Namn „nern, ergangen iſt;(dann was vns lüb vnd angenehm gewe—
n calch. ſen iſt in dem Leben/ das kan vns anderſt nicht/ dann|' gantz
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