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Von anbetten des Sacraments des heyligen leichnams Christi / Mart. Luther, Wittenberg
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Vil had sich

D. Martinus Lut

Aber on das wort kanst nicht leben/ from selig werden/ Ob du gleych des tags nicht alleyn diey mal( wiedie priester zu Weynachte thun) sonder auch alle studdrey maldas Sacrament empfiengest.

Sicht aber meine ich solich fassen zu hertzen/ das dues wissest dzan gedenckest. Sen das ist nichts/ sonder das du von im baltest vnd achtest/ wie es zuhaltenvnd zu achten ist/ Nemlich/ das du es für ein lebedig/ewig/ almechtig wozt haltest/ das dich kan lebedig voallen sünde vnd todt frey mache vnd ewig behalte/bringe mit sich alles/ was es deütet/ Nemlich/ Christimit seim fleisch vnblit/ Vnd alles was er ist vnd hat.Sen es ist ein folich wott/ das folichs als vermag vndthüt/ Darub wils auch darfür gehalten sein. Das istsein rechte eige eere/ sunft hats an keiner ander eete gesnig/ Vn kurtzlich ist dise cer nicht anders/ den ein rechter glaub von bergen grundt/ derfolich wort für warhelt/ verlaßt vnd waget sich d: auff ewigklich.

Das ist vnser meynig gewesen vnd noch/ an disemsacramet. Aber das wir daß desterbaß versteen vnfassen/ Wollen wir weyter dauon handle/ Vnd erzelen/andas facra Wie sich so mache leichtfertige geyster daran gestossenmetgestoffe. haben/ das wir sehen/ wie vnmüglich es sey/ vffrechterbanzübleiben/ wo das wort nicht am höchsten geachtvnd der glaube daran geübt wirt.

Auffs erst sind ettlich gewesen/ die es dar für gehalsten babe/ Essey schlecht biot vnd wein im sacrament /wie sunst die leüt bzot essen/ wein trincken/ Vnd haben nicht mer dauon gehalten/ Den das biot bedeütteden leib/ Vn der wein bedeüte das blit Christi/ Gleichals wen man ein figur auß de alten Testament neme/