Bon demleib Chriſti
Da mercken
feind/ das macht alles Christus der durch seinen einigeleib vns alle eine geistliche leib macht/ dz wir alle seinsleiba gleich teilhafftig werde/ vnd also vnder einanderauch gleich vñ eins seind. Jtem/ das wir einerley brotvnd tranck geniessen/ das macht auch/ dz wir ein brotvnd tranck werde. Vnd gleich wie ein gelid de anderndienet in solchem gemeinen leibe/ also isset vnd trinckerauch einer den andern( das ist) er geneüßt sein in allendingen/ vnd ist ye einer des andern speiß vnd tranck/ dzwir also eytel speiß vnd tranck sind vndernader/ gleichwie Christus vns eytel speiß vnd tranck ist.it welcheworten S.Paulus den reichtumb vnd natur des glau wie Papistebens vnd der liebe hat außgestrichen. Gleich wie auch seien Christefolche bedeüt dz natürlich brot vnd win/ Den auß vile gewesen.tdiner die zermalet werden/ wirt ein brot/ vñ verleüretein yeglichs feine gestalt/ vnd wirt des andern mel.Alfo vil beer werde ein wein/ vnd verleutet auch ein yegliche beer ir eigen gestalt vnd wirt der andernsafft. Also ist vns Christus allerley worden/ vnd wir auch vnder.einander ist ein yeglicher dem anderen allerley/ so wirChristen seind/ Was einer hat/ ist des andern/ was einemangelt/ das geet den anderen an/ als mangelt es imfelb. Sanonich vil gesagt hab anderßwo.
Ein traum
Der dritte irthum ist/ das im sacramet kein brot bleibe/ sonder nur gestalt des brots.Doch an disem irthumnicht groß gelegen ist/ wenn nur Christus leib vnd blåtsampt de wort da gelassen wirt/ Wie wol die Papistēüber solchem irem nüwen artickel ernstlich gestritte ha der Papiftersben vi noch streitte/ yederman kezzerschelte/ wer nicht vom sacrasmit in den münchtraum/ durch Thomas Aquinas besment.trefftiget/ vñ durch Bapste bestetige/ fürndttige wars