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Die Kürtze, Unruhe und Hinfälligkeit dieses Gegenwärtigen Lebens : vorgestellt in einer Christlichen Leich-Predigt, über die Wort Job. XIV. Vers 1.2. Der Mensch vom Weibe gebohren, lebt eine kurtze Zeit, und ist voll Unruh, &c. Gehalten in der Haupt-Kirchen des Münsters zu Basel, Mitwochen den 14. Junij An. 1699. bey ansehenlicher Ehren-Bestattung, des ... Joh. Conrad Zieglers, von Schaffhausen / durch M. Friederich Battier, Pfarrer zu St. Alban
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Reich Predigt.lich bleiben/ ſondern vielleicht bald werden zerbrochen

werden.Der Menſch vom Weibe geboren/ ſagt Hiob .

Die Vrſachen mögen dieſe ſeyn: Erſtlich/ weil ſie daserſte Weib geweſen/ als die vnmittelbar von G Ott er;ſchaffen worden. Dann daß einige ſchreiben doͤrffen/es ſeyen vor Adam vnd Eva andere Menſchen geweſen/iſt ein vngereimtes vnd darbey gottloſes Gedicht/ vongottloſen Leuthen/ ohne allen Grund, allein darumb er-dacht/ damit die Hiſtory Moſis in Verdacht gezogenvnd zweiffelhafft gemachet werde.Demnach/ dieweil von ihro/ dem erſten Weib/ alleandere Weiber/ ja ins gemein alle andere Menchen ſindherkommen: dann weder vor ihr noch nach ihr andereWeiber ſind erſchaffen worden/ die das menſchliche Ge-ſchlecht haͤtten fortgepflantzet. Vnd iſt abermal falſchvnd erdichtet/ daß Adam vnd Eva allein der Juden Vor-elteren geweſen/ die andern Voͤlcker aber von gantz an-deren Leuthen herkommen ſeyen/ wie abermal der Authorvorigen Gedichts getraumet hat. Paulus/ auß deſſenSchrifften er doch fein Gedicht entſchuldigen wollen/ſagt außtrucklich⸗ Gott habe jederman Leben vndOdem allenthalben gegeben/ daß von einem Blut ct. 7. 26.aller Menſchen Geſchlechte auff dem gantzenErdboden wohnen ſolte. Damit dann auch uͤberein-B ſtimmet/