Vorred Sebastiani
ander/ der gleich darin ist gewesen jar vi tag/ hie findst du wie man zu vnfernzeiten also scheinbarliche vnd burgerliche vnder einand in den gemeindelebt/weder zu den alten vnd ersten zeiten/ do die mensche auff der erden schlecht/ einfaltig/ ja grob vnd ruch lebten.Sie Bette kein verzeichnete müing im brauchdo was kein gewerb noch kauffhandel/ sunder fie gaben war vmb war/ vndvergolten ein gütthat mit der andern.Es hett keiner etwas Besunders oder eigenthüm/ sunder wie der lufft vnd himmel gemein waren/ also was auch dasAlle ding frey ertrich vnnd die wäffer frey bey jederman. Sie strebten nitnach den zeitlichenbey den alten. eeren vnd reichthumen/ dannes was ein jetlicher mitt wenigem benügig/ auffdem feld vnder dem himmel/ oder vnder einem schattechtige Baum/ o8 auch vnder einer nideren Bütten saß vnd woner der man mit seinem gemabel vnd lie
ben kindern sicher vi gar nahe müsfig.Sielebte von den zusammen getragen åcker früchten vnd von milchdes viechs. Sas waffer wasir track/mit den Breitebaumenblettern macten sie jnen zum ersten kled/ darnachhefftete sie zusammen thier heit oderfel/ vñschlugen die vmb sich an kleisder statt. Sie hetten dozumal keinringmaur vmb sich ghan oder auchgraben/ sunder schweifften daraffterfrey vnder den freyen thieren/ vñ wefie die nacht begriff/ do legten sie sicDie erfte men nider zu der rüw/ sie besorgten sich keiner mozder oder dieben/ ia wüßten nichtsfchen on forg von disen dingen/ die hernach( als die welt auff gieng vnd zunam) erstündengelebt.
auß den mancherleien vnd zweiträchtigen fürnemen der menschen.Sann dodas ertrich on Bauw vnnd arbeit nit meregnüg narung bracht/ dar zu andermeremängel vnder den menschen erstünden/ vnd die wilden thier vnd außlendigen menschen begunnen auff den raub zelauffen/ do haben sich die menschensusammen gethan/ vnd gemeine hilff zusammen getragen/ auff das sie gleichwie mit eyner Band widerstand thäten den freuenlichen vnnd mütwilligen inlauffen/ vnd haben angefangen jnen zuzüeignen bestimpte deter vi gemerckedes crtrichs/ Baben bey einander jre hütten auff gericht vnd volckliche os bursgerliche miteinander angehaben zuleben/ vnd menschlichen vnder einäder zuswandlen.Sarnach do weyter not jnen zugestanden/ haben sie sich mit maurevnd gråben bewarnet/ sagungen gemacht vnd oberkeiten erwelet/ do mit sicfridsamlichen bey einander leben möchten. Vnd zuletst haben sie sich nit alleinmit dem feld vnd viech/ sunder auch mit mancher leien erfundne bandwerckevnd andere arbeit erneret.Sie haben mit zusammen gebunden baumen übermoze geschiffet/ vnd angefangen kauffmanschatz zu treiben/ wagen mit yngespanten pferden zübzauchen/ das ertz zu der müntz zeichen/ zierlicher vnd fenffrer sich zukleiden/ früntlicher reden // fcheinbarlicher effen/ herzlicher bauwen/von todtschlag vnd speiß menschliches fleisch ab ston/ rauberey vnd offenlicheonkeüscheit/ vnd besünderlich mit den mütern vi tochtern zuuermeiden. Sie
haben