Vorred
Griechen land/ Chriftum den waren heyland der welt haben übergeben/ vndMahumeto dem falschen pzopijeten vnd fallensichtågigen mensche geschwezen/ Göttlicheere Bewifen/ vnnd feine verfürische lere angenommen. Jah gesschweig hie der Scythen vnnd Tartarn/ deren auch vil ein andern glaubenhaben weder die Türcken vnnd Soldanischen. Auß disem magst du merecken/ das gegen den jetz gemelten volckern ein kleiner Bauff ist auff erden/ derChristum den herzen Bekene vnnd an in glaubt. Es kompt auch auß disfem zweyspaltigen glauben vnd mißßelligem leben/ das ein jetlich volck feianen gott als den höchsten auff erhebt/ vnnd vermeynen sie gangen den rechten weg zu der seligkeit/ vnnd alle andere menschen gangen jez/ vnd befleiffensich auch jrefect weyt auß zu Breiten/ vnnd wer jnen nitt gehorcht/ den versfolgen sie mitt grossem neyd vnnd hasß/ also das jetzutkeiner on geferlichkeitfeines leibs vnd lebens wandern mag inn ein frembd land/ das eines andernglauben ist/ das zu erfaren vnnd Besichtigen nach jetziger gelegenheit. JSpzich nach jetziger gelegenheit/ nit daß das ertrich durch andere vnnd andereynwoner verwandler werd/ dann es Bleiben für vnd für in einem wesen eines jeden lands grosse berg vi thaler/ flieffende weffer vnd stillstendige see/ aber derBauw deßertrichs verendert sich stets in stetten vnnd flecken/ darzü in fruchtsbarkeit vnd neüwen inflüffen des himmels/ ich geschweig der manchfaltigensregierungen/ sitten vnnd gebzeichen der ynwoner. Dem nach laß sich nitewunder nemen/ das man in Ptolemco zweyerleien tafeln findt über ein land/Die alten vñ die neiwen. Die alten so Ptolemeus / Strabo vnnd ComeliusTacitus Beschube haben/ zeige an wz für volcker vñ wonunge zu jren zeitertin einem jeden land seiend gewesen/ vnd so die selbigen jetzunt zu merem thei!in ein abgang oder veenderung komen seind/ hat von note wollen sein durchneuwetafeln gelegenheit der welt vnd eins jeden lands anzuzeigen/ fo vil mandann hat mogen beschreiben die frembden lender/ die zi vnsern zeiten nitt wolmögen furch wandlet werden. Aber so voz alten zeiten her alle landschafftersbeschriben seind nach jren gelegenheite/ istnitt schwer ein ncüwe tafel barnaczurichten/ so einer weißt neiwenamen der bergen vnnd weffern/ auch der stereDarin gelegen/ vnnd der volcker durch sie bewoner. Jch kan wol erkennen daseinem vernünftigen vnnd sinnreichen menschen gar anmütig were ein landzu beschen in im selbst nach seiner natürlichen gelegenheit vnnd wesen/ dieweilaber sollichsnitt wol mag gesein/ ist es nitt für ein kleine zuachten/ so manDie für augen stelt inn ciner tafeln folichs lands lenge vnnd Breite/ volcker/ftett/ Berg/ thier vnd der gleichen sing die darin gefunden werden. 21lføwollen wir kein land onersüchtlassen/ do mit wir erkennen was Gott vor felBame vnd wunderbarliche ding auff dem weiten ertrich erschaffen hat/ vnndje einem land etwas geben/ dasin dem andern nitt gefunden wirt/ vnnd seinegabe also widerbarlich auß getheilt/ das wir darbey lernete/ das ein mêsch vnEin land darf ein land deß andern allwegebedarff/ vnd keins alle ding über ein haufen cmsdes andern. pfange hat. Wzich aber nit selbs gefehehab/ deß nun vilist/ wil ich neme außden geschriffte die hinder jne verlaffen habe ettlich hochgelette vi weiterfarnemenner/ als dan feind Ptolemeus/ Strabo / Tacitus / Siodorus Siculus/