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Cosmographia : Beschreibung aller Lender durch Sebastianum Munsterum in welcher begriffen, Aller völker Herrschafften, Stetten, und namhafftiger flecken, herkommen: Sitten, gebreüch, ordnung, glouben, secten, und hantierung, durch die gantze welt, und fürnemlich Teütscher nation : Was auch besunders in iedem landt gefunden unnd darin beschehen sey : Alles mit figuren und schönen landt taflen erklert, und für augen gestelt
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Von dem Teütsch land.

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künig Ludwig widerumb den lendern mit diffen worten. Ludouicusdei grastia Romanorum rey semper Augustus/ prudentibus viris in Vnderwalde/Vietin Schweys/ fidelibus et dilectis gratiam fuam et omne bonu/ etc. Viti Die drey lentaconftantiffimi aduerfariorum cominationibus ne finatis animos ucftros alis der des reyqualiter demulceri. Vnd ermanet die felbige/ daß sie als trewe des Reichs vi chs verwan-fene vnderthanen vnd verwanten an jm vnd dem reich stanthafft bleibe wol ten.matten. Er hett auch gebotte allen des reichs ampleuiten vnd vögten/ daß sie diegedachten von Schweytz/ Vui vnd Vnderwalden beschirmen folten.

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In diffem jar schedigten die von Schweytz/ Vai vnd Vnderwalden einstheils/ vnd des hertzogen von Defterich vögt vi helffer andertheils ein ander.Sie vo Schweyts waren mit fyenden vmbgeben/ nemlich mit denen Glatis/ graue Wernhern vo Homburg herze zu alten Rapperswyl/ graue Rudolphen von Habßpurg Herzen zu der neiwen Rapperswyl/ von dem aptdagde zu den Einsidlen/ so deren vo Schweytz alter fyend was/ von denen vo SügBaß vnd Lucern/ so vff den beiden seen Beraußwertz ligen. Sie von Schweitz fiespollen in diffem jar ghen Einfidlen in das closter/ fiengen vier closter herze so aff Einfidle wirtchalele freyherzen waren/ auch ertlich andere/ fürten sie ghen Schweys.

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Hertzog Lüpold bewarb sich affenthalß bey den grauen/ freyherzen vndmandern( fo jm nit vnderthon) daß sie im Bifflich were wider die vo Schweitz.

überfallen.

rom Also bzacht er zu helffern an sich graue Hartman graue Eberharde vonTyburg herzen zu Thun vund Burgdorff vnd kastusgt zu Hinderlappen/ Hinderlappe.mh deshalb ir regierung gieng biß an Ten Bauneck ghen Vnderwalden/ vff daß interlacus.digi hertzog Lipold diestraß verlegte/ do mit denen von Vnderwalden über den

Bruneck nichts möcht zu kommen

Als summer vnnd winter zwischen

fan dissen partheyen kein tuw nach frid was vnd künig Ludwig zu Münchélag/sub er abermals vff den vrij. tag Clouembris denen von Schweys also.bethi Ludouicus dei gratia Romanozum rey semper Augustus dilectis filijs fuisnii officiato cocilio/ ciuibus et uniuerfis hominibus in Schwitz gratiam suam etin omne bonum/ etc. Ermant abermals daß sie an jm vnnd dem reych standsBafft wolten Bleiben/ jm were onuerborgen die gros müh/ arbeit vnd geferlichkeit/ so sie bisher vmb sein vnd des reyche wegen erlitten gegen seinen vnd desreychsfyenden. Er were des fürnemens vff den früling so bald er möcht/ Beyseinen vid des reychs vnderthanen vmb ein gewaltigen zeig sich zubewerbe/chte do mit ce sie/ die vo Schweytz vnd andere jre helffer auß vilfaltiger geferlichskeit/ müh vnd arbeit erledigen möchte.

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Anno m. ccc. xv.

Ls bald der schnee abgieng man die straffen Brauchemocht/ griffenabermals die gemelten partheyen einander an/ raubten vnd schedigten beiden seiten so fast sie mochten. Vmb aller heyligen tag samslet hertzog Lipold vo Defterich ein groffen zeug im Thurgów/ Ergów/ Elsfaß vnd Schwaben/ darzů manet er die grauen/ herzen vnd stert seine Belffer/vnd bracht zusammen zu roß vnd füß yy.causentman/ zog zu beiden seite denSüricher fee vi allenthalben Beruff gegen den von Schweys. Vn als er kamV is ghen