dery
S
Das fünfft büchParchia.
Jsland ist fast birgig vnd wäldig/ vñ deß Bafß tregtesnit vil frucht.Seine ynwoner sein zum erste gar ein ongeacht volck gewesen/ aber darnach dienstbar vi vnderthenig worde de Affyriern/ Persien vñ Macedomiern/ vñ mit 8 zeit habe sie also in 8 machtzügenomen/ d; sie nit allein herzeschafft habe überkommen über dielend die vmb fie gelege ware/ sunder auch dieRemer zum dritten mal überwinden/ nach dem die Römer garnach alle volcker vnd sich bracht hette/ mochte aber den Parthiern nüt angewiñicn.So derMacedonier monarchy erlag/ bat dißlad Befundere künig gehabt/ die Arfacesseind genept wozden nach jre ersten manlichen künig Arface. Sie sprach diseslands ist vermischt auß der Scytische vnd Medier sprachen. Vi so sie ein Bozezeug außschicke/ nemen sie nit darzu die frey ledige/ finder die knecht/ vñ wirtauch folliche knechten nit zu gelan dz sie jre gefangne frey machen/ vñ mit foleder weis nemen Sie Knecht trefflich fere überhand in disem land. Soch haltenDie Herzen jreknecht so schon als jre eygne kinder/ vñ lernen sie mit groffem fleißSchieffen vireitten. Vnd je reicher ein burger ist an knechte vnñ pferden/ jegrossfer reysigen zeig schickt er dem künig zu.
S
Margiana.
Jelad ist garnach gerings vmb mit Bergen vmbfange/ übertrifft auchandelend in diser gegenheit/ in dem dz der wein darin wechßt.Man kantumerlich darzu komen vo wegen der fandigen wüste. In disem lad hatvoz zeite der groß Alexand gebauwen ein statt/ vñ sienach im Alevandaa genempt/ vñdo siedz laduolck widerib zerbzach/ richt sie Antiochus ein fun Seleuci wider auff/ vñ nempt fie Seleucia/ aber ward darnach Antiochia geheisesen.Eeschreibt Strabo/ d; die alte leit zu feiner zeit gar onwert gewesen seindin disem lad.Dañ welcher über dz sibentzigst jar komen w3/ 8 mocht gar liederlich sich verschulden/ mantódtjn/ vñ kame dienchste freind zusammen/ vñfrasesen seinen leyb. Aber die alte weyber erwürgteod ersteckteste/ vñ begrübesie darnach. Welcher aber vnder sibentig jaren starb oder vmb kam/ den frassen sienit/ sund begrüben jn. In disem lad Dargiana ligt ein trefflich hoher vi geher felß/ vñ dist formiert wie ein mechtig starck floß.Ergatß über sich in dieböße dryfsig stadie/ vñ begreifft in der weiten dzy hundert stadie/ vñ hatinwendig ein groffe weyte/ aber ein enge yngang/ vñ flcißt darauß ein ewiger Bruñder nimer versieget/ der auch mit groffem rauschefalt de felße abber. Als nuntder groß Alevader do hin kam/ floßed die Sogdianer mit dzeyffig tausent gewaffneter mañen in disen felfen/ vnd hette sich fürschen mit natung auff zweyjarlang.Sañ es was innerhalb dem felfen ein folich groffe weyte das viltaufent mensche darin wonen mochten. Als nun der groß Aleväder darzu kam/vnnd she daß das ort garnit zu Bekriegen were/ schickt er zi jnen vnnd beget das sie sich freywillig ergeben/ che er band an legte. So antwurten dieyn geschloßnen Sogdianer vnd Margianen. Hat dann Alexander geflüglet kriegßleit das fiezi vns fliegen mögen: Do ward Alexander erzürnet/.vnd erwölet auß seinem hoze dzey hundert kecker krieger/ vnd Befaißjnen dasfie Beimlich den ruhen vnnd gåben felfen hinauff stigen wie sie möchte/ vnd
So sie
**