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[Abschrift eines Schreibens an Fr. Ursula Oehrin, geborne Werndtlin] / Cantzley Basel, sst.
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Abschrift eines Schreibens an

Fr. Ursula Oehrin, gebohrneWemdtlin:

^Ertz Vielgeliebte Frauw Schwöster und HerrSchwager und alle Menschen in meinem^ Vatterland. Ich weiß nit ob die Freudgrösser, oder mein betrübter Zustand, darinn ich nachausgestandener unbeschreiblicher unglücklicher Netß, daes uns just gieng, wie es MGnHhrn und anderefromme Leuth treulich vorgesagt, sonderbar demVatter selig , da Ihme seine grosse Mühe und Sorgvor das gottlose Volck übel ist belohnet, solches wieallen Menschen zum Exempel, er seye Geist - oderWeltlich mit falschem aufrührischem Pöbel, die wi-der den Willen seiner GnHhren aus dem Land zie-hen , die billich von GOtt mit Blindheit in Versto-ckung geschlagen werden, und in diesem Land nichtsanders von Ihnen zu hossen, dann daß sie zu Heidenwerden, dann von Ihnen eines hier aus, das ander dahinaus kommet. Ein Mensch vor seine Fracht mußdimen z. Jahr, die Kinder vor die halbe Fracht,

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