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i Verfaßte ein bernisches Wappenbuch, Michael Stettler setzte derStadt Chroniken fort. Jakob Graviseth schenkte der Stadt-bibliothek die kostbare Sammlung der Bücher und Schriften, die! ihm Jacques Bongars de Bouchy, Rath Heinrichs IV., vermacht! hatte. Mit Logik und Philosophie befaßten sich Markus Rüti-
> meyer, Professor Samuel Rohr, Professor Jeremias Sterchi,
> David Bourgeois, David Whß, dem verboten wurde, die Lehrej des Cartesius zu dociren. In der Stadt wirkten die Theologen! und Pfarrer Christoph Lüthard und Heinrich Hummel.
^ Die Regierung förderte Handel und Industrie; der Deutsch-
I seckelschreiber Beat Fischer gab 1675 den Posten einen neuen
Aufschwung. Im Jahre 1676 befahl die Regierung die Errichtungvon Schulen in allen Kirchgemeinden. Unduldsam dagegen inhohem Maße erwies sie sich gegenüber der Secte der Wieder-täufer und den Pietisten. Strenge verfuhr sie mit dem frommenLandvogte Niklaus Rodt, der verbannt wurde.
Militärische Ehren erwarben ihm Ausland Johann Ludwigvon Erlach, der als dänischer Viceadmiral starb, und Franz vonTreytorrens, der als Ingenieur und Artillerist in Dänemarkund Schweden bis zum Generallieutenant stieg.
Der bedeutendste Kriegsmann aber war der General HansLudwig von Erlach von Castelen. Einer der Helden des dreißig-jährigen Krieges, ist er ein treuer Sohn seines Vaterlandsgeblieben, das seine Talente hoch anerkannte. Als Jüngling warer Page des Fürsten Christian von Anhalt geworden, dann indie Dienste des Herzogs Moritz von Nassau und anderer prote-stantischer deutschen Fürsten getreten, in der Schlacht am WeißenBerg gefangen, in Ungarn verwundet worden. Darnach trat er inden Dienst des Christian von Hälberstadt, bis er als Oberst-lieutenant bei Gustav Adolf eintrat, später als Oberst bei Lud-wig XIII. Ost kehrte er heim und wußte sich da nützlich, fastunentbehrlich zu machen. In den Großen und Kleinen Rath