4-5o
ibend Gchlußred.
tn Trurcn. Auß dem folget klar/daß tn der Penitentz et-was sträffltchs müß syn: und sowtr hie ntt gnügsam ge-retntgctwerden/müß es dort syn. Dan als wtr habend tnder ersten Epistel JohanntS am 5. Kap. Welcher weißtfynenBrüder fünden/ ein Sünd ntt zum Tod / der be-gehr/ und es wird thm geben werden das Leben: Esistrtn Sünd zum Tod / für dte sprich ich ntt / daß man hät-ten solle. Hie hört man / daß Gant Johannes für ein zükitten/und ntt für die andern. Dasgeschtcht ntt für dieLebendigen: dann diewyl der Mensch lebt / soll man nttanthmverzwyfflen / darum ist geredt von den Todten:dann für dte in der Höll soll niemand bitten/ folget/ daßman für dte im Fägfeur soll bitten / wie wtr dann deß einAnzeigen haben/Matthet am 12. Welcher wird redenein Wort wider den heiligen Geist/ wird thm ntt nachae,lassen / weder tn dtfer Welt / noch tn der zükünffttqen. Sonun der Text lutet / daß rtn Sünd tn der zükünstttgenWelt ntt nachgelassen werde/gtbt es ein klare Anzeigung/daß daby zü verstahn ist /daß tn der künfsttgen Welt / dasist/nach dtsem Leben/ auch dte Sünd nachgelassen wer-dend. Nun mag es tn der Höll ntt syn / im Himmel darffes sich ntt/ fomüß es imMttrl syn/welches wtr dasFäg-feur nencnd/dann zwepBerzyhen werden hie gemelt.Be.stlch und underwtrff mich gemeiner Schriftlichen Ktlchen/wo tch getrret hätte. Protestier mich auch / hie niemandnützit verhönt haben / dann ich mich erkenn eines kleinenVerstands/tnsölchen grossen Händlrn / antreffend un.fern einigen Glauben.
Meister Ulrich Awinglp.
Je gantzeGumm deß Pfarrers Argument Wil/daß wir für unser Sünd müssen gnüg ehün / und
deß-