464 TLe Nündte Gchlußred.
die Christus vßntmt / wie«vgrmeldt/und der heilig Pau-lus under andern Etgenschafftrn eines Btschoffs oderPfarrers/mit vßgrtrucktrn Worten meldtt die Ehe / sofolget / wie Paulus selbs redt I. Ttmoth. 4. Daß die Eheverbieten/ ist deß Tüffels Lehr und der irrigen Geister.Daruß ermessen wird der erschrbckltch Irrthum deßPäpstlichen Regiments. Daß niemand zü dem Btschoff-lichen Amt ist Melassen / dann der / so ohne Ehe lebte/vn,geachtet was verrüchten Lebens er sonst wäre. Es gebö-tet auch Paulus in der 1. an die Tor. am 7. daß Hürryzüvrrmydenrtnjetltcher (ntmt niemand vß) syn Wyb/und ein jetltche ihren Mann habe. Und wtderum / Wel-che sich ntt enthalten / sbllen flch verehelichen / dann wä,ger ist ftch verehelichen / dann Brunst lyden. Als ob erspräch/Die Noht wird zü der Ehr trtben: Dann soGottntt gibt die Gaab der Reinigkeit / sonder laßt den Lpb mfpner ersten Schbpffung und Art blyven / wird ein -etli-cher Gottseliger wol getrungen / sich zü verehltchrn / so erächt mit güter Gewüßnr leben wtl. Damit ist die Schluß-red gnügsam erlükerrt und befestiget: verhoffauch/es wer-den alle Christen geneigt syn / sölichErgrrnus / dardurchGott verlästeret wird / ein gantze Christliche Gemetndverärgert/und das Wort Gottes in manchem geschwächt/abzethün.
Aacolms Wirben / Predicant
z» Viel.
ßrsame/liebe Lhrssten. Achbekenn hieoffelttlich/bor-iscr«^löblichen Bersämlung /daß die Fehen Areickel oder Schluß-reden / Ltzristenlich/ in Söttltcher »nd Biblischer Schrisst ge--gründt / und mit derselben erhalten »nd bewährt / deren michwiliiZlich »nd gern »nderschriben. Kemit will ich mich auch