266
SB’fafeig.
2>iefeg ©int b’ Sfen abbräcße bient aud) mieber alg 93itb: ©inem„Slbbrucf) tun", fein 5Berfügunggredp übet §ab unb ©nt, feine §anb=lunggfreipit einfcpänfen. ®em 58ilb liegt bet Umftanb gugrunbe, baßein bet ©ifen beraubteg ißferb nidft mep mirffam augfdpagen, in feinemgalt mep gu ben „SdPagern", pdpteng nodj gu ben „Seilern" fidßfteHen fann. ©in ©dEjIaget pißt fpaßig eg ©cpagmärcp
$ur Ä'unbe unb Äunft beg ©dfmiebg geprt bagegen üor allem, biefleifcpge ©ope beg^ufeg: ’g Säbige, 32 „bag Sehen" gu fronen. @gift iffnt a’g (ober: i’g) Säbige g’gange bebeutet: er ift empfinblicß»erlebt morben. gmecfg foldpr ©cpnung pt ber Stßgnagcl feineneigenen $ufcpitt. Stacf) ber gorm begfelben pißen Stßgnegel aucf) bieKaulquappen im S£eicp — fprner ift ber ©trap 33 ober ©träßl wegenallerlei ©rfranfungggefap fleißig ing Sluge gu faffen. 5ESie benn über»pupt ber §uf troß feineg Umfangg (tigl. e 58i| gleifdj ober 58rotwie ne Stoßgeejje: ein fep großeg ©tücf) unb troß feiner fcpin»baren ißlumppit ein fein gebauteg unb empfinblicpg Organ ift.
@o funbig in biefer 58egiepng unfere ©dßmiebe bie Slrbeitgfraftbeg ißferbeg fcpnen, fo tierquälerifcf) unb gumeift aucf) gefcpnacflogüben fie einen anberen ©ingriff „i'g Säbige" burdß bag aucß per in©tobe gefommene „©nglifieren". 3um ©lücf nocß feine Sftußöpi, 34mop aber bie äJtußfctjmäng 35 finb big gu oberft in unfer ©ebirgeOorgebrungen.
dagegen ift nodt) pute bem richtigen 58auer alten ©cpagg einfcpneg Stoß fobiel mie ein mögticßft in feiner Statur belaffeneg unbgubern ridpig genäpteg ißferb. 5D3ag aber überhaupt für ben ©nttnen»tpler eg fdßöng Stoß bebeutet, geigt bag ifjm in ben SJtunb gelegteSüort: ©mene fdßöne ÜDt e i t f cp un emene fcßöne Stoß füll menaaluege, big me’g itiimme gfep.
SDtit melcptit ©pott bagegen übergießt er ben ©igner eineg abgema»gerten ißferbeg! Sueg, eg fuecp ber ©pißerfdßlüffel! (um ficßfelbft §afer ober SDinfel gu plen.) ©alt, bag britucfjt ber Unb er»djßrnet! (®ag aug gepolftertem 5£udß beftepnbe, lofe anliegenbe Unter»fummet fdpp ein abgemagerteg ober munbeg 5ßferb gegen ben 2)nic£beg 3 u 99 e i t ^i rr ^-) *ädjt8 fiuetgftell! (mie am SKarft gu fepn.)©i ßei bäm Stoß ©teidpätte g’fueret, mi g’fep ipn no b’Stiippi büiirftäcfjcfje! („Stippen" pißen bie plgernen ©dpendpn,melcp bag 5E3anbgefledp biefeg unter „Saftgefcprr" bepnbelten $anb=forbg tragen.) dagegen rüßrnt man ein ißferb alg eg g f) a b e r e t' g, bag
3 * Cf. fol. 15, 1, 217. ” £f. fol. 22. M SSeitr. 15. * 5 Ut. 327.