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50’fa^tg.
boppelfinnig geht bag ißferb i b’ Sä| unb peitfdjt ber SRenfcf) fid)ober anbere gu einem ferneren, ntüheüollen Sßerfe auf: i b' Sä^! 61
Sine befonberg Beliebte unb geübte, namentlich an ißferbefdjauen eineerfte Stolle fpielenbe ©angart ift bag Sr aabe. Studj SDtenfchen, bie fid^gu neuer Arbeit anfchicfen, fagen: mir mei traabe. Sag iRoh ift egtraabigg (eg trabt gut). Statt „traben" braucht ©ottfjelf audh „trab»len": Ser fRo^^änbter lieh bie IBraunen trablen, trotten, güfje aufhebenic. 62 Sonft aber ift trabte fo biel wie traben machen. „Sie ißferbeOor ben genftern ber Siebften trablen." 63 © i n i g ä träble hei^t: einSKäbchen gum ©rnpfang einer ©ruppe bon Sefuchern beranlaffen. Semanbtrabte: ihn fujonieren. 64 ©inem Saufluftigen wirb ein ißferb bor»’trabtet, unb fo fann man ©inern eine neue ©rfinbung, einen ©imfall, eine Sbee bortrabte: fie ihm in ertäuternber unb gewinnenberSEBeife gur 2ütf<hauung bringen. — Sn einen fcfjwerfä lügen Srott ba»gegen, „bah ber weite Summet auf ihrem $atfe grimmig hin» unb her»gottett", berfättt bie 21cfermähre eineg §angti Sowäger. 65 Sn gierüchemSrott hinwieber geht beg Snaben hötgerneg ^5ferb „tuftig b’ §oftet ab". 66
Überhaupt gebührt ja bem 9tofj unb fRöfjli im Sinberfpiet biebefannte Hauptrolle, auf bie wir hier btojj mittelft einiger in Sü^elftühüblicher Varianten gu ber fchönen Soppelauggabe „Sinbertieb unb Sinber»fpiet" bon ©ertrub Züricher aufmertfam gu machen brauchen.
Sag Schaufel» atg Dieitpferb gehört begreiflich mehr in ftäbtifcfjeSteife, woher fitf) g. 18. bag abgeftujjte Sniereitertiebchen erftärt: „3titiriti Ütöhti, g’ 93afet ift eg Sctjtöhfi; g’ Suurttef ift eg Summer»huug, tuege fcfiöni SDieitfchi bruug." (Sie „brei Sumpfraue" finb meni»ger befannt). 67 häufig in gwei Fragmente gerfptittert hört man: ,,©ii»gampf, 9töhti ftampf!" — „©ulbige 9ting, iRöhli fpring!" 63 @ct)t Bauer»tief) bagegen finb natürlich Siebten wie:
Sttöjüi bfcfpaa, 3)öfelt bfdpaa, 3m ®äu, im ®äu, im @äu
2Bi mängS Stegeli ntiiefee mer fja ? @8ä fi be Sftöfjline ba8 ©eu, bag ©eu, ba3 ©eu
®i8, 3 >bcu, briiii, ti§, jtoeu, briiü, U be ©iiennere ber ©aber, ber ©aber, ber ©aber.Slüi, alti, aüi ntiießen ii! 69 25rum fi bi Stöfpi fo mager, fo mager, fo mager,
®i ©iienner fo feifj, fo feig, fo feiß! 70
Sag gute Sachlagen unb ©rnähren gilt aber im bäuerlichen Sin»berfpiet wie im männlichen ScEjaffengernft in erfter Sinie bem gugpferb.Unb gwar bort natürlich bem jugenblich rafchen Säufer tior leichtem©efährt. 21m ©utfdheröhli übt fich bag Spiel beg Snaben oon ben
81 ©f. @t. 1903. 82 ffäf. 320. 83 ffäf. 326. 84 ©elbSt. 165. 85 St». 1, 122.68 Sfufm 3l!K. 1819, 192. 87 Stg. 02 91r. 164 ff. 03, 134 ff. 86 02, 217; 03, 161. 8902, 126; 03, 115. 70 02, 215; 03, 160.