Band 
I. Band.
Seite
XIII
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als irgend eine andere Triebfeder geeignet/ mich zum eitel«Glauben zu verleiten/ als ob der Geist der Väter mir nichtgänzlich fremd geblieben wäre. Und ihr/ ehrwürdige Schattendahingegangener Helden und Staatsmänner/ fo vieler Jahrhun-derte/ die ihr weder an stttlicher Kraft noch an unbegrenzterDahingebung für euer Vaterland/ ohne welche weder ächte Freiheitnoch Aufrechthaltung der Ehre und Unabhängigkeit eines Volkesmöglich sind/ hinter den Männern zurückbliebet/ deren Namen dieGriffel eines Thucidides und Livius mit unvergänglichem Ruhmeauf alle kommenden Geschlechter gebracht haben / ihr von Erlach/Vuvenverge/ Hallwyl/ Manuel und andere mehr bis zu jenem merk-würdigen Greift/ der den Tod/ den der den alten Göttern opferndeKato sich selbst gegeben/ vergeblich unter fremden Schwerterngesucht hat/ ihr/ deren Bilder feit meiner frühesten Jugend meineSeele wie Schutzgötter meines Vaterlandes vorschwebte»/ verzeihtdem späten Enkel/ wenn ihm die Kraft gebrach/ für euch das-jenige zu leiste«/ was eurer in vollem Maße würdig gewesenwäre/ und werft nichts desto weniger einen günstigen Blick aufsein schwieriges Beginnen. Ihr aber/ o Berner aller Stände/Geschlechter und Alter/ die ihr diesem Werke einige Stundeneurer Muße weiht/ nehmt es hin/ als das Vermächtniß einesMannes/ der von vielen feiner Mitbürger beurtheilt/ von wenigengekannt/ viele Jahre seines Lebens unter mannigfaltigen Schick-salen der Vergangenheit und Gegenwart seines Vaterlandes wid-mete/ und für eure Zukunft die innigsten Wünsche zum Himmelsendet. Und ihr vorzüglich/ o Jünglinge/ die ihr von denkünftigen Schicksalen einer durch Parteiungen zerissenen und aufmannigfaltige Weise in sich seihst entzweiten Heimat noch Bessereserwarten könnt/ als das gegenwärtige in fo mancher Leidenschaftbefangene Geschlecht/ scheuet euch keineswegs/ kräftig und uner-