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I. Band.
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Straßberg, die den Namen von einem schon vor 1236 verfallenen Schlöffeim Bürenwatde führte.

Auf der Burg Gtan in Uechtland, am Zusammenflüsse der Gtaneund der Saane, wohnten mitten in ihren großen Gütern die Kastellanevon Gtan, aus dem Hause der Grafen von Vienne. Das äußersteUechtland, wo dieser Gau sich in die Berge verliert, wurde^ unter denGrafen von Greperz angebaut, über deren Ursprung nur dunkle Sagendes Alterthums Auskunft geben. Ihre schöne starke Burg gleichen Na-mens lag unter der Bokten (latine). Die Waldburg Mont-Salvenswar das Erbgut jüngerer Söhnen Ihnen gehörte noch der Thurm aufdem runden Hügel obenher Oesch ((^asti-urn in OZo, Clistesu ä'oex),und die feste Burg Bauet, auf der äußersten Grenze der deutschen undromanischen Zunge, und jenseits des Vaneks huldigte ihnen noch dasdeutsche Saanentand bis in die Gegend des höchsten Gebirgs. Nurwenig Unterschied zeigte sich hier in den Sitten der Grafen, Ritter undHirten. Darum herrschten hier vorzugsweise Eintracht und Zutrauen *).

In der Waadt wurde die Verwaltung der Herzoge von Zähringen,als Rektoren von Burgund, keineswegs unbestritten geduldet. Die Bischöfevon Lausanne hatten es nicht vergessen, daß in den Zeiten des größtenVerfalls des burgundischen Reiches König Rudolf ihnen die GrafschaftWaadt geschenkt hatte, obgleich die Zeiten ihnen nie günstig genug wur-den, daß sie ihre Ansprüche wirklich hätten geltend machen können. Siesuchten sich auf alle Weise und mit allen Kräften der Zähringischen Ver-waltung des Rektorats, besonders aber der Ausübung der Rechte derKastvogtei über ihr Hochstift zu widersetzen. Besser als König Rudolfsvon Burgund Schenkung der ganzen Waadt wußten sie diejenige KaiserHeinrichs IV. zu behaupten, der dem Bischöfe von Lausanne im Jahre1079, um ihn für seine Treue zu belohnen, alle Güter schenkte, diesein Gegner Rudolf und seine Anhänger in Kteiuburguud und in derWaadt besassen, namentlich die Orte Murten, Lütry, Eorbieres, Eorsier,Chebres und Lugneres. Nur Murten scheinen sie nicht wirklich besessenzu haben **). Unter den mächtigen Häusern des Landes zeichneten sichdie Freiherren von Grandson aus, denen nebst der Freiherrschaft diesesNamens im eilften Jahrhundert Bellmont und Champvent, nebst dervalee äu 136 äe 3oux, gehörten. Selbst fürstliche Würde mag diesemHause nicht fremd geblieben sein. Neben jenem mächtigen Stammeblühten in der Waadt noch die Häuser Cossonai und Prangins, Wuftens,Pont de Röche, Blonai, Montrichier, Aubonne, Mont, Gingins,

*) Joh. v. Müller, i Buch, 13. Kap.

**) liudist, Nist. Avni-i-. 6k Is Luirre. lom. V. —itzZ.

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