von dem Königreiche Böheim.
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bereits A.l4Z4aufdemLoncil>c,;u Bascivcr-willigte articul oder compsÄsca bestätigen müs-sen. Erstarb am kalten brande/ der eine fußzeheeingenommen hatte/ und durch den schnitt nichtgedämpfet werden kontc.Der Kayser sahe denschnitt und das schneidende instrumem so katt-jmnig und unerschrocken an/als wenn es einemfremden spxliciret würde.
« Wert. Ihme/ als dem letzten männlichen Oelcen-' ^emen aus dem Hause Lühelburg / folgte A. I4Z7feiner eintzigen Princeßin rechter Elisiibcthenihr ehe-Herr und 6e6gnirtcrCron-Erbe/Her«tzog Albert in Destcrreich/der das glück hat-te / Röntg in Hungarn / Lroarien/ Oalnm-tien/ Böhmen/re. und zugleich auch Römi-scher Layser zu seyn. Starb aber frühzeitigttMiaus imzuge wider die Türcken/ A. 14;?. Dessin ?o-k°Mmur. Mumum, König Ladislamn in Hungarn/wollen die meisten und mächtigsten Ständenicht zur Rcichs-folge in Böhmen lassen/ son-dern trugen dieCronHeryog Albrechrcn inBayern und Rayser Friedrichen an. Alsslchaber beedebescheidentlich entschuldigten/ sowurden biß zu Ladislai Mündigkeit zwey 6ul>er-vscore; , nemlich praczeck von Birck-steinund Mainhard von ^Tseuenhanse ver-ordnet. Nachmahls aber bekam das Gou-vernement Georg von podiebrazky wegenseiner ungemeinen tapfferkeit. Es regierteüber der glorwürdige König Ladislaus nach sei-ner A. 145z empfangenen Königlichen krönungwenig fahre/ denn erstarb LMsy eben in derZubereitung seines mit der Princeßin Magda-lenen/Larls VlimFranckreich sräuk.tochter/LMM vorhabenden beylagers/ und wurde durch die-sen geschwinden todes-sall ganh Tcutschland/jas«i»tt«ukügantz Europa/ wegen so grosser von ihme desWiderstandes halber gegen den erbfeiNd christli-chen nahmens geschöpfter hofnung/in groß leid-wesen vcrstürhet; inmassen denn auch mit ihmderLützelburgischestammvollendsverdorrete.
L Teors seine stelle ward A. 1458 hochgcdachtekMtwjky. Herr George Podiebrazky/Herr von Run-stab ein Hußit/ dem der sterbende König dieLegierung wieder recommsnU-ret/ unerachtetder vielen cowp-remen / als zweyer Hertzogeaus dem Hause Oesterreich/wie auch Carl vnKönigs inFranckrcrch/ Cäsiums K.in Polen/wie nicht weniger verschiedener Teutscher Für-sten aus Sachsen/Bayern/Brandenburg undMeißen/gleichsam als ein ?>sttu8 erwehlet/undvon denen Ungarischen Bischössen/ weil derstuhl zu Prag vac->m war/ gekrönet/ von dessensöhnen / welche Rayser Friedrich >u A. 1464behekzoget/ die Heryotze von Münsterbergabgestammet. Er suchte/ als ein kluger HerrUnd alter Regent/sich mit denen benachbartenKönigen und Fürsten durch alliantzen und hey-tathen zu befestigen ; den Kayser aber obügirteer damit/daß/als er von denen untreuen Wie-nern samt seinem Crb-Printzen Maximilianengefangen gehalten wurde/ der König ihn mitheeres-macht der hasst entledigte. Der Hußi-tischen religion halber wurde er vom PabsteMit dem banne verfolget/ und R. Matthiasin Hungarn/ dem er doch viel wohlthat erwie-sen/ihn mit kriege heimzusuchen gcreihet. Dar-über die Nation beweget und abtrünnig ge-macht wurde; Und als der Pabst ihme der Kö-Sweyre Haupk-Handlnttg-
niglichen würde entfallen zu siyn äscreiirtt/ftarb
er vor kummer A.C.1471^.
Nach diesem bemessen die Böhmen PrinhVladislaum/ Röntg Tasimirs in flötenund der Princeßin Elisabeth/ Kayser Albrechtstochtcr/ söhn/ der auch zum König in Hungarnhernachmahls erwehlet wurde. Wider diesenhat fast eben / wie seinem vorfahret geschehen/
König Matthias in Ungarn/wegen der Böh-mischen Cronc die wasscn ergriffen/biß endlich1479 ein friede zu Olmütz in Mähren erfolgte/krassc dessen alle beyde Röntge von Böhmenden tltu! führen / dasLönigreich selbstenaber R. Öladislaus/ und dargegen R.Matthras Schlesien/ Mahren und Lau-sitz behalten soltc. Ferner wurde hierbcyverglichen/ daß so ferne R. Matthias zuerst verstürbe/ obgcdachte lander wiedc-rmn an Böhmen zurück fallen/ und den Un-garn zu ihrer befmedigung 400,000 gül-den gegeben werden; falls aber R.Vla-dislaus ohne erben abstürbe/ alles aufsiR. Matthiam verfallt seyn solte.
Ihme hat sein Herr sohn/Rönig Ludwig K.Ludmgder Unzemge/A. isw in beedcn Königreichen ^unznts-nachgefolget/ nach dem er A. 1529 im drittenjähre seines alters die Böhmische Crone er-langet hatte. Er war so glücklich/ daß A.W17aussdem Land-tage zu Prag diesogencmnte
I'rgnrgÄio 8. ^encerlsi errichtet/ Ultd das
Reich zu einer guten Verfassung gebracht wur-de/welche auch noch heutiges tag es diewenkal -sizhung deö Königreichs ist. Uncetihm schütteten die bergwercke zumIoachims-thal einen ungemeinen schätz vonsilber. Seingrosser fehler war/ daß er die Regenken-ar-beit und geschäffte zu sehr scheuere/ und sich umkeine ernsthassten dinge bekümmern wolte / daer doch zwey Königreiche zu verwalten/ und dengrausamen erbfeind auff der schütter harre»Nachdem er A. isrä in der grossen Macht beyMohatsch inHungarn im sumpfe ersticket/hatman die Crone Ery-Hergog Ferdinandenin Oesterreich/Kayser Carln v Herrn bruder/D^s^"deßhalber auffgetragen/weil er König Lud-Kmm, Mwigs leibliche stau schwesterzur Gemahlin Hat-,^M°''^re/ und vorher mittelst des mit König Casi-reich,mirn in Polen der lucceltton halber getroffenenerb-hauptverglcichs/ zur Cron-folge auss die-sen fall beruffen wäre. Ihme hat das König-reich viel gute ordnungen zu dancken/die kam-mer - UNd hoff- vrdnung / die MÜNH - rekormgci-ou, und dergleichen. Die bergwercke ließ erliegen/ weil er das gelt zur zubuße zum kriegevonnöthen hatte. Darinnen klagte das landsehr/ daß / als sich der Adel nicht wolte in denSchmalkaldischen krieg wider Chur-Sachsenund dieProtessrirendcn einlassen/mit vorgeben/der König wäre nicht befugt/ ohne der Ständeeinwilligung otkenliv-kriege anzufangen/ undKayser Carl viLtonliret / er mit seinen unddes Kaysers trouppen ins land kommen/ undübel gehaußet; da man denn meynet/ es habedieser cinfal! den Böhmen an gelde/ kleinodi-en/ Waffen und rüstungcn und andern mobiliettmehr schaden und raub verursachet/als KayserCarl in seinen kriegen allen in Europa undAftica nicht erobert habe. Doch rettete erdas Königreich/ daß es nicht unter die Reichs,
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