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484 Des Europäischen Herolds dri tte Haupt-Handlung _
nahmtkorceöiksrro, Hertzvg Frantzens/ wel- gehen solte/daher man eine so genannte bastar-cher A.zo noch regieret/bruders söhn/in seinem de oder excrsorciinsr-schöne galere ausrüstete,7sigsten jähre des alters. Dieses Doge regie- ihme einen grossen com.rat von bombardiers,rung ist berühmt worden durch die mit derRö- garden und halebardiers samt andern bedien-Dit heilige mischen Rayserlichen Majestät und der tcn und einigen freywilligen Edelleuten mitge-Liga wird Lron polen wider den erb-ftind geschlosse- geben/ desgleichen ein gantz silbern lervis, und«Kr°di" neTriple-alliantz/und heilige Liga/derglei- 200000 reckinen zur freyen ächoinion ohneTürcken. chen niemahls wider den Türcken aufgerichtet rechnung überreichet. Nebens diesen ansehn-worden/sö lange die Christen mit ihnen gekrie- lichen pr-kenten richtete man am Arsenal eineget/ und ist dieselbe auch nachmahls also gest- prächtige ehren-pforte auf/ worzu die von ihmegnet gewesen/daß die Vcnetianer unterregie- von Athenmitgebrachten bilder gebraucht/undrung des nachfolgenden Doge,Herrn diarco An- diese mscriprion angehesstet worden:ronio Liulliniani, welcher A. l684 erwehlet wur- krsociscu; k1surocenur,?elopoOneliacu,, er-
de / und nach Messung der alliantze mit dem pugnsttt Akkenir, Marmore» l.eooum kmulacr»,« - Kaystr und Könige in Polen / zur ste und lande rriumpksli mann Lpiro c!irepra,in psrriam rrsnr-
Änauf herrliche siege erhalten/ die Jnsul 8k.klaura, kulic, kurura Venen DennisguXfueruorXl-nerv-eMyrea. l^ucacla und preveka, ingleichen aufMorea die ^tkicse ornamenla. Und so viel unter dem lo-fürtrefflichenpäßeund vestungen/Loros.Lals, wen; unterder löwinaber: Alkenienlla Vene-mara,!elorenigo, Alt'UNd Neu-dlovarino, Klo- r- clarkslro^ksea Venen Lenstur Decreco in nr-^on, krevsls, karca, dlapoli cli ktomsnis, 8iug, vali veüibulo conkicuta.
die kleinen Dardanellen sammt kiolicrea, ka- So viel »ppsrar nun gemacht wurde/ so ver-rrasso,l.«psnco,cottntbo,^il;cra, oder das alte geblich war alles/ indem der Doge in Morea zuI.sceclTMon, Alken, Laüel-bluovo, Ivrncls UNd l^apoli cli Lomania obgedachter Massen ehevandere örter mehr/welches die Republique mei- das zeitliche verlassen muste/als er etwas tapsse-stentheils der tapfferkeit und anführung des res verrichten konte. Sein Nachfolger warCapitaine-Generals krsncekco lviorotini, des der Doge Sylvellro Vsliere, ein söhn des Verstor-Generals Grafen von Königsmarck/ und des denen Hertzogs Lerruccii Vaksr / welcher dasPrinhenvon Braunschweig-Lüneburgzu dan- glücke hatte/ daßkurtz nach dem antritt seinercken hatte. Indessen war die abgedachte ero- regierung ciclm in Dalmatien und die Jnsulberung der Jnsul 8c. kiaurs demVenetianischen 8c,o im Arckipel-go durch den General-Capi-Staat und gantzen commercio im Lgseischen tain Antonio2enoerobertwurde/ welche letzte-meer überaus vorträglich / angesehen vormahls re aber im folgenden jähre wiederum verlohrenaus dieser Jnsul die meisten und gefährlichsten gieng; und war dieser Verlust um so viel dest»raubereyen geschehen. Diesem wegen sanfft- schmertzlicher/weil diese Jnsul Verschlüsse! desmuth/klughcit und liebe zum Vaterlands bey ie- gantzen Archipelagi und der paß aller Handlungderman hochgeliebten Herhog Klares Antonio nach der Barbarey und Aegypten ist. Hierauf6iuttinisni folgete A. 1688 in der Herzoglichen schiene das jähr 1696 dem Venetianischen lö-würde vorermeldter Capitaine - General kr-n- wen durch eroberung der festung Dokigno mcelco kiorollm, welcher bereits zuvor in dem Dalmatien wiederum glücklich zu seyn/ biß end-krieg mit dem Türcken wegen Candia viele pro- lich der friede zu anfange des jahres 1699 zuCar-ben seines helden-muths abgeleget und nun die lowitz in Sirmien ausfolgende bedingungen ge-dritte General-Capitainschaffrzur see aufder schlössen wurde:schulterhatte. Noch in eben diesem jähre sei- i SollMorea mit allen zugehörungen/wie eS
ner erhöhung eroberten die Venetianischen iho von den Venetianern besessen wiro/und wieWaffen unterm commando des General corn». es zwischen dem meer und dem Mkmo an demro, dessen militz sich biß an die ste von Scmari und orte lieget/wo man die religuien der alten mauerAmivari ausgebreitet hatte / clim in Dalma- findet/(dadurch nemlich solche Halb-Jnsuivor-tien und Theben in Griechenland. Im fol- zeiten von dem festen lande abgesondert gewe-genden jähr belagerte er die festung blegropon- stn)der Republique Venedig verbleiben,re in eigener person/jedoch ruim'rte er vordere- n Das feste land bleibet den Türcken/ undselben fast die gantze armec/ und mußte unver- soll ihnen die festung Lepanto von den Venetia-richteter stichen wiederum abziehen; welches/als nern rsüilmret/ das dabey gelegene schloß Lo-es ihm der General Graf Königsmarck zuvor melia aber/ ingleichen die festung ?revels ge-sagte/ und den vertust so braver leute beklagete / schleiffet/ und also das feste land den Türckenihn zu sägen veranlasse: 8000 pag,«, sie überlassen werden,sind bezahlet. Jngleichem versuchte er fein III Die Jnsul S. Maura sammt ihrer fe-heylvorbtapoii cli kisivall,vergebens/welches/ stung/dem vorgebürgean der brückenc»po 6knach absterben des Generals Königsmarck/der kome, genannt ?ek-cci», bleibet der RepublieGeneral klocemgo noch A.1690 eroberte/ Ca- Venedig zusammt der Jnsul Leucate/so an S.nea aber wurde mit schlechtem lucc-6 belagert. Maura feste ist: Am festen lande aber soll sieDieser tapffere Hertzog starb zwischen dem 6 nichts pr-kencliren.und/JennerA.i6yq.inMorea/alser des jah- iv Die evacuanon l.epaoro und schleissungres vorher das Capitain-Generalat/ nach reli- des schlosses komeks und kreveks sollen/ so baldgnacionderdiensteitztgedachtes Kioeemgo,aber- diegräntzenin Dalmatien reguüret/geschehen,mahls und zwarr im fünssund siebentzigsten jah- Inzwischen sollen sich die garnisonen inne hal-re seines alters zum dienste des Vaterlandes ten/und ferner nichts fordern/auch den einwoh-ubernommen hatte. Man hielte es vor etwas nern freystehen/sie mögen bleiben oder hinwegbesonders / als es denn auch ist / daß ein Doge ziehen.
selbst aus Venedig hinweg und in campagne v Der gebrauch derer meer-busen / so zwi-schen