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Tafeln der Geschichte : Die Hauptmomente der äussern politischen Verhältnisse und des innern geistigen Entwicklungsgangs der Völker und Staaten alter und neuer Welt in chronologischer und ethnographischer Ordnung
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No.uis Söhne, von denen das ganze heutige Menschengeschlecht abstammt:

SEM

HAM

JAPHET

Ei.am

Assur

Arpiiacsad

Stammvater derPerser.

Stammvater der Assyrier,Erbauer v. Ninive.

Lud

? Lydier.

ABRAHAM

I

ISAAC ISMAEL

I Stammvater der Araber.

- AramStammvaterder Syrier.

Chus

JACOB EsauStammvater der Israeliten.

Nach den Muhamedanern ist Sem Stammvater der orientalischen Völker, der Hebräer, Perser,Araber auch der Griechen und Römer und zwar letzterer beiden Völker durch Esau. Vonihnen soll alles Gute gekommen und sie mit der Weltherrschaft begnadigt worden sein. Wirklichhaben diese Völker die grössten Weltreiche gestiftet.

Mizraim

Mesr

NimrodThurmbauzu Babel.

Stammvater derEgyptier.

Put

? Libyer.

Cakaan

I

SlDON

erbaut d. Stadtdieses Namensin Phöniziern

Nach den Muhamedanern ist Ham Stammvater der mittägigenVölker, der Mohren, Africaner, Indier. Ihnen fiel das Loos derSclaverei zu: dafür sollen sie durch das grosse Ansehen, das die Möll-eren im Orient bei ihren Herren gemessen, entschädigt w orden sein.

Gomkr Magog? Germanen. t-JoG u. Magogsind d. mittern.Volk, nördl. v.Cauc., d. casp.M.u.Dschihun.

Madai Javan Thubat. Mksech -Meder. | ? Tataren. Moscowiter.

Ei.isa -

?

. 1 ,

Tihras? Thracier.

harsis Chitim Dodanim? Spanier. Griechen 1u.Römer.

Die orientalischen Geschichtschreiber Mirkond u. Kiiondemir weichen von dieser Genealogie derBibel ab : sie geben Japhbt folgende 8 Söhne:

Türki - Tschin Seclab Mamei.uk Gomari Kozar Rus Bazag

Stammvat.d.Tür- Stammvat. D.Slaven. D.Mamelu- ?Kynnnerier, ? Stammvat. 'I

ken,Tatar., Mon- d.Chinesen. cken. Germanen. d. Russen,

gol. V.ihm stammt:

AlInza, Chan d. östl. Türken.

Tatar Chan Mogul Chani

Ogüz Chan

Ertrogui.

DschingiskanI

Osman, Stammvat. d. Osmanen. Tamerlan.

Nach den Muhamedanern ist Japhet Stamm-vater der mitternächtigen V ölker, der Türken,Tataren, Chinesen, Germanen, Slaven, auchder Americaner. Von ihnen soll alles Schlimmegekommen sein.

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2. r a b i e tt.

Syrien.

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©rierljrttlattS.

I. Peloponnes (Morea) 8 Landschaften: Argolis (Ar-

gos), Corinth, Sicyon, Achaja (Ionien), Elis (mitOlympia), Arcadien, Messenien, Laconien (mitSparta).

H. Mittelgriechenland (Hellas, jetzt Livadien) 8 Land-schaften : Attica (mit Athen), Megaris, Boeotien(mit Theben), Locris (mit d. Pass Thermopylae),Phocis (mit d. Parnass u. Delphi), Doris, Aetolien,Acamanien.

III. Nordgriechenland: Thessalien, Epirus.

IV. Die Inseln im ionischen u. ägäischen Meere Cretau. Cypern.

Italien.

tücftlidjcs

uropa.

eftlirl) e s(Europa.

Jahre

vor

Christus.

Aelteste

Zeiten

bis

Salomo

und

Homer.

2000 Mehrere kleineStaaten unt. Königen.

2000

IsMAEL,

Sohn Abrahams u. d. egyp-tiscli. Magd Hagar, Stamm-vat. d. Araber u. Muhameds.

Hiob,

vom Stamme Esaus im pe-träischen Arabien.

1700-1500 Herrsch, d. arah.Usksos in iSied.Egypten.

I) Kgin a. tiaba(d.glücklich,.trab.) b. Salomo, um IVeis-heit zu hören.

1800 Die Stadt Sidon wird mächtig, be-rühmt, bei Homer vor all. Städten d. Erde,wegen ihrer künstlichen Arbeiten. DieStaatsverfassung: eine republikan.Städte-verfassung unter beschränkten Königen,denen Magistrate zur Seite stehn.

Schiffahrt der Phönizier bei Nacht nachLeitung d. Sterne im arab. u. persisch.Meerbusen u. an d. Küsten d. Mittelmeeres.

Baaldienst Buchstabenschrift.

1500 D. Colon, d. Cadmus geht n. Theben.

1200 Erbauung von Tyrus: ihre berühm-ten Purpurfärbereien.

1100 Fahrten der Phönizier nach Spanien,um Silber, nach Britannien, um Zinn, nachBaltien od. Preussen, um Bernstein zu ho-len nach Nordafrica (Anlage d. Col. vonUtica) nach d. glückl. Arab. u. Indien.

König Hirams Freundschafts- u.Handels-bündnisse mit David u. Salomo phö-1010 Syrien durch Da- nizischc Bauleute in Jerusalem.vid jüdische Provinz.

Ureinwohner: Phrygier, Ly-dier, Mysier, Carier Pe-Iasger.

1800 Die Pelasbeb im Peloponnes: hier gründet ihrStammvater Inachus die Staaten Argos u. Sicyon imeigentlichen Griechenland in Attica und in Nordgrie-chenland in Thessalien.

Die Pelasger lebten halbwild in Höhlen: von ihnen stam-men die cyclopischen Mauern.

1400 Trojanisches Reich.

P ELors a-Lyd.geht n.Argos.

1200 Priamus, Kön. v.Troja.

1184 Zerstörung Troja's dchdie Griechen.

Aeneas geht nach Italien.

1100 Griechische Colonicend. Acolier, Ionier u. Dorieran d. Westküste von Klein-asien u. d. anliegend. Inseln.

1700 Eine pelasgische Colonie geht aus Arcadien nachItalien.

1600 Bildung ein. Menge kl. Königr. durch Einwandrer:d. erbl. Stammfürst. Anführ. i.Kriege u. Richter i. Frieden.Erste Einwandrung des Egyptiers Cecrops aus Sais amNil in Attica, Stifter d. Cecropia (Acropolis später), ausder Athen, der Minerva geheiligt, entstand. Gesetzeu. Lebensordnung Jupiterdienst Anfang d. hoh. Ge-richtshofs, d. Areopag feste Ehen Korn- u. Oelbau.1550 Zweite Einwandrung des Dkucalion, Sohn d. Pro-metheus, vom Caucasus, in Thessalien.. Sein SohnHellen gab dem Volke den Namen: Hellenen : er istder Urheber der gricch. Stämme der Aeolier, Dorier,Ionier u. Achäer. Anfang des Amphictyonen-Ge-richts Orakel zu Dodona und Delphi.

1500 Dritte Einwandrung d. Phöniz. Cadmvs in Böo-tien: Stiftung von Theben Buchstabenschrift in Grie-chenland.

Vierte Einwandrung des Egyptiers Danavs in ArgosEleusinische Geheimnisse.

1400 Fünfte Einwandrung des Pblops aus Lydien in Ar-gos : der Peloponnes heisst nach ihm Seine Enkel wa-ren Agamemnon u. Menklaus, König von Sparta.1300 K. Minos v. Creta, Gesetzg. u. Griind.ein.Seemacht.1250 Der Argonautenzug nach Colchis zum goldn. Vliess:Jason Castor u. Pollux Orpheus Hercu-les Theseus, König von Athen.

1225 Krieg d. 7 Fürsten geg. Theben. Oedipusu. s. Söhne.1194 1184 Trojanischer Krieg: 100,000 Griechen se-geln mit 1000 Schilfen nach Kleinasien : Agamemnon,Menelaus, Achilles, Ajax, Odysseus, Diomedes.1100 Einfall der Heracliden tt. Dorier aus d. Nordenin den Peloponnes. Heraclidische Staaten zu Sparta,Argos, Messene, Corinth u. Elis.

Auswandrung der Aeolier, Ionier, Dorier nach Kleinasien.1068 Codrus, letzter König von Athen, opfert im Kampfgeg. die Heracliden sein Leben: Lebenslängliche ver-antwortliche Archonten in Athen.

Ureinwohner :

Etrusker in Etrurien.

Ausonier in Mittel-Italien: Sabi-ner, Samniter, Campanier, Si-culer.

Völker vom gallischenGallier( Galen,Cel-ten)i.Gallien, i.süd-lich.Dtschl.zwisch.Donau u. Alpen, inBritann.,i.Spanien.Hier besiegt, sie d.Iberier: a.d.Verm.beid. Volk, sind dieCeltiberier entspr.

Stamme.Kymmcrier, östlichv. Rhein u. nördl. v.d. Donau, vielleichtd. Urväter d. Cim-bern, germanischenStammes.

1700 Einwandr. ein. pelasg.Col.d.Oenotrus u. Peucetius a.Arcad.

1300 Ankunft der pelasgisch. Co-lonie des Ev ander aus Arcadien Ackerbau und Buchstaben-schrift in Italien.

Die Siculer gehen nach Sicilien.

1184 Der Trojaner Aeneas inlta-lien, Ahnherr der Römer.

Die Trojaner vermischen sich mitd.Landeseinwohn.z. Lateinern.

Ascanius, Sohn d. Aeneas, bautAlba, welches Haupt des latein.Bundes v. 30 Städten wird: Ur-altes Municipalsystem in Italien.

1050 Gricch. Colonicen in Unter-Italien: Grossgriechenland.

1100 Phönizische Fahrten nach Spa-nien und durch die Säulen des Herculesnach Britannien und Baltien.

1800

1500

1000

Lief. Ilf. Taf. II. Polit. Gesch.