Buch 
Darstellung der Handelsverhältnisse zwischen der Schweiz und Oesterreich in den Jahren 1840 und 1845 / bearbeitet von Dr. A. v. Gonzenbach
Entstehung
Seite
64
JPEG-Download
 

64

aus Oesterreich eingeführten bedeutenden Quantitäten roher, gesponnener und ungesponnener Seide, imGesammtbetrag von .......... . franz. Fr. 39,594,985

im gleichen Zustand wieder ausgeführt worden:

nach Frankreich, im Betrag von ... franz. Fr. 12,141,994 undnach Deutschland im Betrag 15,805,250

27,947,244

so daß von jener Gesammteinfuhr an roher Seide nur noch Seide im Betrag von franz. Fr. 11,647,741zur Verarbeitung in der Schweiz verblieben wäre.

Von der Einfuhr an roher Wolle im Betrag von. . . . franz. Frkn. 817,714

können, im Hinblick auf die aus der Schweiz im gleichen Jahr statt ge-habte Ausfuhr an roher Wolle, als Transitgut nach den Zollvereinsstaateuangesehen werden, Quantitäten im Werth von . franz. Frkn. 209,600

und nach Frankreich, . 510,329

719,929

so daß für die innere Konsumation nur Wolle im Betrag von . . franz. Frkn. 97,785 bliebe,

wozu dann freilich noch eine beträchtliche Einfuhr roher Wolle aus den deutschen Zollvereinsstaaten imBetrag von franz. Frkn. 1,435,800 hinzu kommt.

Ein großer Theil der so beträchtlichen Einfuhren, die aus Oesterreich stattgefunden haben, wirdimmerhin in der Schweiz konsumirt oder verarbeitet, um in veredeltem Zustand wieder ausgeführt zuwerden, oder geht überhaupt in den schweizerischen Handel über.

In der Schweiz konsumirt, werden nämlich wohl beinahe gänzlichdie eingeführten Weine, im Betrag von .

das eingeführte Getreide, ....

das eingeführte Mehl ....

die eingeführten Sämereien ....

das eingeführte Salz

und größtentheils auch das eingeführte Oelund die eingeführten Käse im Betrag von

Zusammen blos an Konsumtibilien . . franz. Frkn. 1,931,460

Von der starken Einfuhr an Vieh aller Art, im Betrag von beiläufig V 2 Million Franken, darf an-genommen werden, daß dieselbe insofern die schweizerische Viehzucht unterstützt, als dieses eingeführte,meist junge und magere Vieh theilweise die Lücken ausfüllt, welche durch die Ausfuhr stärkern Viehsnach der Lombardie, für mehr als den doppelten Betrag, und nach Piemont entstehen. Arhnlich verhältes sich mit der Einfuhr von Pferden in dio Schweiz aus Oesterreich, die bei weitem nicht so beträcht-lich ist, als die Ausfuhr von Pferden aus der Schweiz nach Oesterreich.

franz. Frkn. 637,632

846,941

149,317

117,190

66,917

57,792

55,671