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niedergesetzte eidg. Expertenkommission I zu 600,000 angegeben (wohl zu schwach) -), welche 8 Mil-lionen Kilogramm Gespinnst liefern"). Im Jahr 1826 sollen erst 300,000 Spindeln m der Schweizbestanden Habens. Im Laufe der letzten zwanzig Jahre hätte sich die Zahl der Spindeln daherverdoppelt.
In Frankreich sollen 3^ Millionen Spindeln die rohe Baumwolle verspmnen und 34 Mil-lionen Kilogramm Gespinnst liefern.
In Oesterreich liefert (nach Becher) 1 Million Spindeln jährlich 8,400,000 Kilogramm Garn.
Im Zollverein verarbeiten jährlich 350,000 Spindeln 7,450,000 Kilogramm Garn^).
Die schweizerische Garnprodukion übersteigt den inländischen Konsum bei weitem. FremdesGarn wird nur noch in den feinsten Nummern bezogen; die Expertenkommission nahm diese Einfuhrzu 10,000 Zentner an und ebenso Franseini; es ist dieß zuverlässig zu hoch; im Jahr 1840 hat sie1500 Zntr. betragen. Daher kann die Schweiz jährlich bedeutende Quantitäten Baumwollgarnausführen.
Die Ausfuhr in die Zollvereinsstaaten betrug 1840: 11,180 Zent., berechnet zu 3,599,200 fr. Fr.
Nach Oesterreich führte die Schweiz Garn aus: 1836 . . . Zentner 475
1837 ... „ 444
1838 ... „350
1840 ... „ 565
Die Durchfuhr durch Oesterreich nach den fremden italienischen Staaten beträgt jährlich bei-läufig 300 Zentner, so daß die jährliche Garnausfuhr aus der Schweiz nahe an 4 Millionen franz. Frkn.betragen mag (ich habe sie aber absichtlich etwas geringer zu 1,500,000 Gulden jährlich berechnet).
Dagegen genügt die österreichische Garnproduktion dem innern Konsum nicht, und Oesterreichführt jährlich beiläufig 60,000 Zentner fremdes Garn ein.
Der Zollverein führte in den Jahren 1835 — 1837 jährlich 262,660 Zentner fremdes Garnein, also mehr als das Doppelte seiner eigenen Produktion, wobei allerdings zu beachten ist, daß derZollverein beiläufig 50,000 Zentner Garn jährlich namentlich nach Oesterreich ausführt ^).
Wird schließlich noch auf die Produktion an Baumwollstoffen Rücksicht genommen, so ist ausden obigen Angaben bereits ersichtlich, daß die Schweiz weit über ihren eigenen Bedarf solchehervorbringt.
') Siehe Bericht der eidgenössischen Expertenkommission in Handelssachen. Luzern 1844. S. 59.
2) Baron von Reden gibt die Zahl der Spindeln in der Schweiz zu 050,000 an.
Nach Nebenius ist /§ der rohen Baumwolle als Abfall zu berechnen oder wird zu andern Zwecken verwendet. —Becher, Beiträge S. 342, nimmt an, daß '/g der rohen Baumwolle beim Spinnen verloren geht.
2) Dieterici, zweite Fortsetzung, S. 34l, gibt die Zahl der Spindeln im Zollverein zu 658,358 an und nimmt dieGarnproduktion zu 200,000 Zentner, also beiläufig 10,000,000 Kilozr. an. (Siehe auch Becher, Beiträge, S. 334.)
") Dieterici gibt die Ausfuhr folgendermaßen an: 1840 .Zentner 50,073
' 184,. „ 50,756
1842 .... ,, 58,074.