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bändigen vermochte. Die Schweizer fanden, als sie mitder Nachhut ankamen, eine förmliche Musterkarte in Potes,da der Ort von Badensern, Hessen, Nassauern, Frank-furtern, Polen, Holländern u. s. f. wimmelte, von derGarde de Paris nicht zu reden, und brachten nach demAbzug derselben noch einige Tage in Potes zu.
Am 16. November marschirte die erste Division derArmee Soult nach Santander weiter, die beiden schweizeri-schen Bataillone schwenkten ab nach Santillana, derHeimath des Gil Blas, wieder andere Corps-Detaschementezogen nach andern Richtungen, so dass über 30 Meilen weitin der Umgebung von Santander der Kampf gegen dieallenthalben zersprengten Insurgenten geführt werdenmusste. Die unvermuthete, plötzliche Ankunft von Fein-den am Meeresufer bereitete einem englischen Marine-Offizier und einigen Matrosen ein fatales Missgeschick.Durch Zufall wurde eine Schaluppe am Ufer entdeckt,welche zum Einkauf von Lebensmitteln von einer, in denbenachbarten Gewässern kreuzenden englischen Briggans Land geschickt worden war; der Bemannung derSchaluppe war der Rückweg zur Brigg abgeschnittenund der Offizier gefangen; „der etwas hochblonde Lieute-nant gerieth in wahre Verzweiflung und riss sich dieHaare aus. Wir trösteten ihn bestmöglich über sein Miss-geschick, welches er sich durch seine Unvorsichtigkeitzugezogen hatte.“ x ) Von Santillana setzten die Schweizerihren Marsch nach St. Vincente de la Barquera fort, wosich in nächster Nähe die mit ewigem Schnee bedecktenGipfel der Pennas oder Montannas de Europa erheben,wie die von Amerika kommenden Schiffer die schon ingrosser Entfernung vom europäischen Festlande ihnen zu-erst sichtbar werdenden Bergketten nannten. Auf dieserStrecke bot sich überall der Anblick verheerter Städte,verwüsteter Gegenden und brennender Ortschaften. Un-
0 Engelhard.