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nöthigen Anordnungen traf, um darauf über Burgos infieberhafter Hast nach Frankreich zu eilen und sichbeim Ausbruch des Krieges mit Oesterreich selbst andie Spitze der dafür bestimmten Truppen zu stellen. x )Unter den in Valladolid getroffenen Anordnungen Napo-leons ist auch die dem Marschall Lannes, welcher ge-meinsam mit dem Kaiser von Astorga abgereist war, er-theilte Ordre zu verstehen, das Oberkommando sämmt-licher vor Saragossa liegender Streitkräfte zu übernehmen,sowie die Entgegennahme der Vorschläge dieses Marschallsfür die in seinem Generalstab vorzunehmenden Beförder-ungen. Dieser letztem gedenken wir darum besonders,weil sich auf der Liste derselben ein Schweizer als einerder acht Titular-Flügeladjutanten des Marschalls Lannesbefunden hat, der Hauptmann von Wattenwyl aus Bern,ein Sohn des Landammanns der Schweiz, welcher beimMarschall Lannes als dem Generalobersten der Schweizer-truppen in französischen Diensten die schweizerischeNation vertrat, beiläufig bemerkt, der nämliche Wattenwyl ,der als Schwadrons-Chef der rothen Landers der Gardeden russischen Feldzug mitmachte, noch bei der Rück-
x ) Engelhard, der ja damals krank in Burgos weilte und inder Nachbarschaft des erzbischöflichen Palastes wohnte, warAugenzeuge seiner Durchreise :
„Eines Tages sah ich plötzlich eine grosse Bewegung unterdem Militär. „„Der Kaiser ist angelangt!““ schrie Alles. Wirk-lich war dem also. Ich sah den Kaiser aus einem Reisewagensteigen; er begab sich etwas hastig in den Palast, wo er einigeErfrischungen zu sich nahm; eine Abtheilung der reitenden Jägerhatte ihn begleitet. Die mit Staub, Koth und Schweiss bedecktenPferde, schnaubend und zitternd, Hessen vermuthen, dass manstreng gefahren sein müsse. Eine gleiche Bedeckung stand schonbereit zur weiteren Reise. Ich näherte mich dem Thor des Pa-lastes. Bald traten einige aides de camp und Ordonnanzoffiziereheraus und öffneten dem ihnen folgenden Kaiser den Wagen-schlag. Er warf einige forschende Blicke um sich, schien finster,gab seiner Umgebung einige Befehle, stieg ein, und — im schreck-lichsten Galopp ging es weiter.“