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Geschichte der Schweizertruppen im Kriege Napoleons I. in Spanien und Portugal (1807-1814) / allen Freunden vaterländischer Geschichte gewidmet von Dr. Albert Maag, Lehrer der Geschichte und griechischen Sprache am Progymnasium Biel
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Ausdruck der öffentlichen Meinung im Hinblick auf dieWerbungen des Jahres 1810 also vernehmen lässt: 1 )

Der Schweizer soll für sein Vaterland lebenund sterben. Es kommt darauf an, unserem freien (?)Vaterland die Gunst des mächtigen Napoleon zu erhalten.Versteht Ihr Deutsch ? Der Schweizer, welcher zumBesten seines Vaterlandes die Waffen nimmt, istallezeit ein achtungswerther Mann, und wer mitaltem Weibergeschwätz die Mannschaft abhält, in Kriegs-dienst zu treten, verdient gezüchtigt zu werden wie Einer,der das Vaterland in Gefahr bringen möchte.

Wenn also einer unserer angesehensten modernenGeschichtschreiber, Herr Dr. von Gonzenbach, einst sagte,die Schweiz habe ihre politische Selbständigkeit undgeistige Entwicklung während des 16., 17. und 18. Jahr-hunderts hauptsächlich den fremden Diensten in Frank-reich und in den Niederlanden zu verdanken, so glaubenwir wiederholt 2 ) betonen zu sollen, dass auch die Schwei-zer in napoleonischen Diensten durch ihr Einrücken indieselben ihr Vaterland vor der Ausführung der schlimm-sten Drohungen des Kaisers bewahrt und damit dessenSelbständigkeit gerettet haben.

Mit eben solchen Empfindungen sind sie Alle in denKampf gezogen, die unglücklichen Krieger von Baylen,wie diejenigen von der Beresina; sie Alle, welche dierothe Uniform trugen, fühlten in tiefster Brust den süssenKlang widerhallen, den des Sängers Muse in die schlichtenWorte gezaubert hat, und den jeder biedere Schweizermitempfinden wird, so lange unserer Berge Grund undGrat besteht:

O mein Heimathland, o mein Vaterland,

Wie so innig, feurig lieb ich Dich !

1 ) Wohlerfahrener und aufrichtiger Schweizerbote (22. Februar

1810).

2 ) Vergl. den Schluss der Schicksale der Schweizer in Russland.