Türken unter Kanonenschüssen zurück trieb. Man verfolgte sie bis aufdie Entfernung einer starken Meile mitten durch das Gehölz; beimAustritt aus demselben wurde man von einem starken Regen überfallen.Diese Widerwärtigkeit diente wenigstens den Truppen zur Erfrischung;denn die Hitze war so drückend, daß viele Soldaten auf der Stellevor Ermüdung starben. Auch hemmte der Regen den Rückzug derTürken, deren lange und weite Kleider von dem eingesogenen Wasserimmer schwerer wurden; und da sie anstatt der Patrontaschen nurkleine Säcke hatten, so wurde ihr Pulver feucht.
Weil die vor dem Gehölz befindliche Ebene mit Strauchwerk vonDornen versehen war, so entfaltete sich hier das russische Heer. DreiBatterien, welche die Türken auf einer Höhe errichtet hatten, nahmenihnen viele Mannschaft weg. Suworow gebot die Bestürmung dieserBatterien ; die Russen machten sich'mit Eifer daran, und bemächtigtensich ihrer.
' > Das Ganze dieses kleinen Heers betrug ungefähr zwölftausendMann. Der Oberstlieutnant Lubinow befand sich auf dem rechten Flü-gel mit drei Schwadronen Husaren und mit einem Regiment Kosaken,unter den Befehlen des Oberstlieutnant Bussin; bei sich hatte er diein ein Viereck gestellten Jäger des Oberstlieumants Freiherrn von Fer-sen, das Viereck von Grenadieren unter dem Generalmajor Mirado.witsch, das Viereck von Suzdaler Füfelier, und zwei Grenadierkom-'pagnien unter den Befehlen des Generalmajor Ofcherow, und des'Brigadier Machr'polow. Auf dem linken Flügel war das Grenadier-viereck des Oberstlieutnant Rack, welches auf seiner Fronte den Gene-ral Lolin mit seiner Reiterei hatte. Auf der Hintern Seite reinigtendie Amauten das Gehölz, und zerhauten die zerstreuten Türken. Man"
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