4l
ken schnei! um einige hundert Schritte weiter, um außer Gefahr zuseyn, und die Kugeln flogen ihnen fast alle über die Köpfe.
Das Fußvolk der Türken war in der Mitte ihrer Verschanzungen,und die Reüerei stand auf den Flügeln. Als man in einer geringenEntfernung von, Lager war", ließen die beiden Haufen auf ihrem Zugein beträchtliches Artilleriefemr spielen; und als ste in eine Entfernungvon dreihundert Schritt gekommen waren, griffen die Vierecke im Laufdie Verschanzungen mit dem Bajonek unter einem Kriegsgeschrei anHsie wurden bald bestürmt. Nur die erste Linie der Vierecke drangUnser den Befehlen des Schastakow, Naveck und Bohrn, hinein.Auf der linken Seite thaten die von Spleni geführten Vierecke dasnämliche» Man bemächtigte sich aller Werke, und die Türken wurdengenöthigt, die Flucht zu ergreifen. Ihre Reiterei wurde bald auf denbeiden Seiten verdrängt. Die Kaiserlichen und Barkoschen Husareyzeichneten steh aus.
Hinterwärts und in einer kleinen Entfernung von der Verschan-zung hatten die Türken , das Kloster des heiligen Samuels befestiget,wo'sie einen beträchtlichen Verrath von Lebensmitteln hatten. Einigehundert Iannfcharen hatten sich hinein geworfen, um die Flüchtigenzu decken. Zwei rusßsche und zwei österreichische Vierecke griffen siemit vieler Artillerie an. Das Treffen dauerte einige Stunden. Zweyösterreichische Majors, Graf Auersberg und Orelly, so wie mehrereQfstcicvs, wurden dabei 'mit ungefähr hundert Mann getödtek, undviele wurden verwundet. Ein Pulvermagazin sprung in die Luft, undtödtece viele Mannschaft in dem Innern des Klosters. Endlich zer-schmetterte man das Thor mit Kanonenschüssen; fast alle Türken, wel-che sich in demselben fanden, wurden in Stücke zerhauen.
F