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backsdoft schickte, welche mit Diamanten, und mit seinem Namens-zug besezt war.
Am siebenten September erhielt Suworow -in Putzen! zwei Eil-boten vom Prinz von Coburg, mit der Nachricht, daß die Türken miteinem sehr zahlreichen Heer, unter den Befehlen des Großvezir, invollem Anzüge waren, um ihn anzugreifen; er bat ihn, seine Vereini-gung so bald wie möglich zu beschleunigen, und sezte hinzu , daß dereine'seiner Haufen schon gelitten, und daß er sein Vorderheer zurück-gezogen habe.
Survorow'6 Haufen machte sich in der Mitte der Nacht auf denWeg, legte acht Meilen zurück; und ungeachtet eines starken Regens,ungeachtet der sehr beschwerlichen Wege, und ungeachtet vieler Wider-wärtigkeiten, bewirkte er seine Vereinigung mit den Oesterreichern amfolgenden Tage in aller Frühe. Der Prinz von Coburg, welcher vonder Schnelligkeit dieses Zugs ganz bezaubert war, empfing ihn mit derlebhaftesten Freundschaft; sie umarmten sich zu wiederholten Malen,und alle Generale, Dfficiere und Soldaten thaten das nämliche, wie'aus einem unwillkührlicheu Antriebe. Die Krieger der beiden verbün-deten Nationen begrüßten einander wie ehemalige Bekannte und alteFreunde.
Suworow that dem Prinz den Vorschlag, den Türken zuvor zukom-men) und sie so bald wie möglich anzugreifen. Mit dem Ende des'Teigs machte man sich, in der größten Stille, und unter Begünstigungder Dunkelheit der Nacht auf den Weg. Einige Stunden vor An-brach des Tags, und nachdem vier Meilen zurückgelegt waren, kammmi.an das Ufer des Rymna.
Wiewohl der Prinz von Coburg, außer andern lobenswürdigenBeweisen von Vorsicht, seine Schiffbrücken für den Nothsall mitge-
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