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Weichen, und sie fabelten ihnen eine große Menge Mannschaft nieder.Der Prinz von Coburg schickte während des Treffens mehrere Mal anSuworow, um ihn um Hülfe zu bitten.
Der General war hinter Bochsa; er hatte die Batterien desFeindes umgangen, welcher kaum Zeit hatte, einige Stücke abzufeuern,indem er die Flucht nahm, und eiligst beschäftiget war, die Kanonen,welche er retten konnte, hinter die Verschanzungen von Kringumaelorvzu schleppen. Iezt kamen die SpahiS, um die Vierecke aufzuhalten,indem sie diese in dke Enge brachten; sie thaten mehrere ziemlich leb-hafte Angriffe, aber sie wurden zurück getrieben. ?
Suworow fand auf der andern Seite des Dorfs ein hinlänglichweites Feld, um sogleich seine schien in Schlachtordnung zu stellen.Die Türken machten ein sehr lebhaftes Feuer aus ihrer groben Artille--rie, welche in dem Gehölz bei Kringumaelow stand, wovon dieVierecke anfangs beunruhiget wurden; als sie aber immer weitervorrückten, so blieb der größte Theil dieser Kanonade bald ohneWirkung.
Die Raffen zogen Mit verdoppelten Schritten gegen das Gehölz;und weil ihr linker Flügel nur eine Viertelmeile von dem.rechten Flü-gel des Prinzen von Coburg, so wie von dem Gehölz selbst, ent-fernt war, so beschloß Suworow, einen entscheidenden Angriff zuthun, um dieses Geschäfte, welches sich in die Länge zog, zu endigen-.Die Linien der Raffen und der Oesterreicher machten einen rechten Win-kel mit dem beschriebenen Zwifchenraume. Die Türken, welche sichjn der Mitte befanden, waren in einer nachtheiligen Stellung. Su-wocow schickte an den Prinzen von Coburg, und ließ ihn bitten, so-gleich vorzurücken, wenn er sehen würde, daß er den Angriff begönne.
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