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scliemente verabschiedet und in ihre Heimath zurück-gesandt. Die Schweizer dieses Regiments trugen wiediejenigen in französischen Diensten die rotlie Uniform.
Der Kriegsdienst in England galt vielfach als einbesonders einträglicher; man meinte wohl etwa, dortwerde einem „ das Geld nicht batzenweise zugezählt,sondern in Erdäpfelsäcken zugewogen.“ Zeitungsberichtewussten jedoch zur Zeit der Rückberufung der Schweizerder englischen Armee, deren Regimenter wir oben keines-wegs alle erwähnen konnten, diesen Militärdienst durchmancherlei Berichte in Verruf zu bringen. So meldeteder „Wohlerfahrene und aufrichtige Schweizerbote “(Aarau) am 28. November 1811 seinen Lesern Folgendes:
„Aber nun erfährt man es anders. Kann der Sol-dat nicht mehr dienen, so gibt man ihm statt Pensionein für alle Male ein paar Doublonen und lässt ihnlaufen, wenn er noch Beine hat. Und kann er nicht mehrlaufen, so lässt man ihn hinken. Vor einigen Monatenhaben die Engländer ganze Schiffe voll solcher Leute,welche sich für England hatten krumm und lahm schies-sen lassen, aus England weggeschafft und an das Meeres-ufer von Dänemark, Hamburg und Holland ausgesetzt...Auch einige Schweizer waren dabei... Bei uns zu Landehat man mehr Mitleid mit Hunden, als man dort zu Landemit Menschen hat, wie es scheint.“
Mit dem Militärdienst von Schweizern in Englandhat es insofern die nämliche Bewandtniss wie mit dem-jenigen in Spanien, als auch er, für ein mit Frankreichauf Kriegsfuss stehendes Land geleistet, zu der Kategorieder verbotenen gehörte und mehrere Male bewirkte, dassNapoleon seinen Unwillen über die Duldung solchenDienstes der Schweiz zu erkennen gab. In hervorragen-dem Grade trat derselbe an den Tag, als 1811 die aus-serordentliche schweizerische Abordnung in Paris ihre