Buch 
Biblia, das ist: alle die Bücher der Heil. Schrifft dess Alten und Newen Testaments : auss hebreischer und griechischer Spraach, in welchen sie anfangs von den Propheten und Aposteln geschriben, jetzund aufs new verteutscht : auch eines jeden Buchs und Capitels Inhalt, samt beygefügten Concordantzen, und angehängter Erklärung der tunckeln Geschichten, Worten, Reden und Sachen, aufs kürtzest und einfaltigst verfasset : ferner die Apocrypha, das ist, die Bücher, welche von alters an das Alte Testament angehengt werden, wiewol sie nicht durch prophetischen Geist, noch in hebreischer Spraach geschriben sind, aufs new verteutscht / durch Johann Piscator, Professor der Heyligen Schrifft zu Herborn, mit Rath und Hülff christliebender gelehrter Männer, derselben Dolmetschungen und Erklärungen, verfertiget
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I5S

Die H. Epistel St. Pauli

Sap.l.

4.V.I2

xrs.iq.

»Vabcr Apolls^ Er.

«rs.l,. (,)«»«», ^i^vtxnlcbtiar! Geieytet ihn aber mit fri-den/ daß cr zu mir komme: dam, ich war-te stin milden brüdcru.

ir. (>-) Belangend aber Apollo / den' brudrr/habichlhnvilfeltigcrmahnet/daßcr zu euch käme mit den brudern: aber eswar aller dinge sein willenicht/ daß er jeytkäme. Er wil aber kommen/ wann es ihmgelegen seyn wird. , .

i;. Wachn/ stehet im glauben / stylmännlich/scvtstarck.

,4. Alle euere dinge lasset mit liebe ge-

schehem ^ euch aber liebm brü-

D??um'LnÄ den sich selbst verordnet zum dienst der

bekekret worden/ und siorÜMLH*

>- Anfdaßauchihrsolchenunderthanstyl / rmd allen die mitwircken und ar-beiten. .. ^

17. Ich frme mich aber über der Zu-

kunft Stefane und Fort» matt/und Mal-ei : dann wo ich euer Mangel hatte/ dashaben sie erstattet-

,8. Dann sie haben erquicket meinen(>) und eueren (") geist. So (") erkennetnl«n die solche sind.

l?. ES grüßen euch die Gemeinen inAsia. Es grüßet euch sehr in demHEr-ren (°) Aquilas und Pristilla / samt derGemeine die in ihrem Hause ist.

ro. Es grüffen euch alle brüder. Grüs-sek euch «nder einander mitdemheyligen

^Rom.K.iS. L.Cor.ir.ra. i.Pet.s.ti-

ri. Ich Paulus grüsse euch mit meinerHand. _

-.1. So jemand den HErrenJEsumChristinn nicht liebhat/ (?) der seyAna-thcma/ (>>) Maran-atha.

rz. Die gnade des HErrenJEsuChri-sti sey mit euch.

-4. Meine lieb sey mit euch allen inChristo ZEsu/ Amen.

"n H Mit discn Wor-ten reizt er an/wie lieb

er sie hab. Ein gleicherenrm siheRvm.es.

vers.i-.(»)Aqut,«

vers. 2 s.(p)Derst,

ft7ÄL^'

M.nan.achg i

Dls find zwey Cyn.Ae wLrter, welche ausTeutsch bedeuten/UmserHErrkomt. Undeßt sichs ansehen / eshaben die Juden bistmort gebraucht/wannsie jemand gefluchtund mit dem gerichtdetHErren gedrüuethaben.biheinderepv

sielEt- Jude 0.14.15.

Ende der ersten Epistel St. Pauü an die Kormchcr.

D A DD D Ä N MD D-DD-D AM MAAM ^MAM A

ic ander Ht.

an die L'armchcr.

.Ist Epistel zu schreiben hat dem Apostel ursach gegeben die boßheit der falschen Apostel bey denlCorinthern/rvelche seine Wort und werck zum ergsten deuteten und auflegten. Er hatte im letstenCapitel der vorigen Epistel den Corinthem verheiffen / er wolre zu ihnm kommen: aber er ist durchmancherley Verfolgung verhindert worden / daß er nicht kommen ist. Dis lästerten seine Wider-sacher / und legtens auß/ als ein zeichen der leichtfertigkeit/ als wann Paulus leichtlich etwas verhiesse/ abernicht leichtlich leistete. Also/ daß er im 5. capitel mit grossem ernst befohlen hatte/ man solle den Corintherwelcher mit seiner stiefmutter blutschand tribe/ auß der Gmmn äußschliessen und dem Satan übergeben:dis deuteten die falschen Apostel/ als werePaulus ehrgeitzig/und allzustreng und scharff. Deßgleichenlesterten sie andere ding mehr an ihm: in dem sie sagten / er suchte zu herrschen / er mächte ihm ein allzugroßansehen/ er stresse das Gesetz um / er mächte fleischliche und ruchlose leut / er nemme sich grosser meysterschastan im schreiben / so er doch eine unachtsameperson were. Disen und dergleichen lesterungen begegnet derApostel in diser Epistel. Darneben bezeugt er seine unverfälschte und aufi icl)tige liebe gegen die Corinther:Er befilcht ihnen auch den Titum und andere. Ferner vermahnet er dre Corinther zu ihrem arm: Er er-zehlet auch seine löbliche thaten / doch von den falschen Aposteln hierzu gezwungen. Und dis altes dienetzumsirrnemsten zweck/ daß er nemlich darthue und beweise/ er werde unschuldig von seinen mißgünncmverleumdet. Derhalben helter sich undseinen beruffgegen die fürnemste seiner Widersacher/ deßgleichenauch helt er ferne lehr gegen ihre lehr. In summa/er zeigt an/ er habe nichts geschriben auß leichtfertigkeit/oder begrrde zu hmschen: er habe auch nichts gelehret auß ehrgeitz / sonder was er gelchrtt und geschribenhabe/ das hab er alles gethan auß sonderlicher liebegegen die Corinther.

Das I. Kap.

I. Gergruß. H. Gie vorrede/darinnen er Sldtt dancktfür denrrost in der verfolgung welche er neulich erlitten hatte.IN. Darnach erZchstet er die angedeutete verfolgung/ undschleuß« darauß/ daß er nicht leichtfertig gehandelt / als er indem vorigen brrcf ihnen verhcrsscn / Zu ihnen Zu komme«: sinte-mal er seye verhindere worden: und berüft sich darneben aufdie standhastigkeik und warheit seiner lehr / welche erden Lo-»imhern fÜrgerragen hatte: zeigt auch eint Wichtige ursach an/Warum er seine zulauft aufgejchohco habe.

Aulus ein ApostelJesuChristi/dmchdenwillenGOtkes/und Timothens/derbnlder:dcrGc-meine GOtteö diezu Conncho ist/ samt allen heyligen die ingantz Achaia find.

».Gnade