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Briefe eines reisenden Dänen, geschrieben im Jahr 1791 und 1792 während seiner Reise durch einen Theil Deutschlands, der Schweiz und Frankreichs / [Frederik Sneedorff] ; Aus dem Dänischen übersetzt [von Friedrich Schuetze II.]
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312
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ZI2

sie beginnt, einen großen Vorzug vor RymerZ, welchererst mit dem zwölften Jahrhundert anfängt. Sie be«steht größtentheils aus Schenknngsbriefen, unter wel,chen manche unächte. Der Grund, warum die Heraus-geber auch diefe aufgenommen, ist: weil man durch Zn-sammenhaltung der ächten mit den unächtcn am bestenunterscheiden lernt, um dadurch vorzubeugen, daß nichtandre sie für ächte ausgeben, und weil man oft aus ih-nen manche nützliche Anmerkung herausziehen kann.Bei jedem Dokumente hat man bestimmt, ob es ächtoder unächt, woher es genommen, ob es schon vorherherausgegeben u. s. w. Unter den Falschen sind verschie-dene von dem berühmten Verfälscher! Francoi 6 deRofiere 6 geschmiedet. Dieser größte aller gelehrtenBetrüger war in Lothringen geboren, und lebte zu derZeit, da das Guisische Haus im grö.ßten Ansetzn stand.Der Herzog von Lothringen Karl IU. trug ihm auf, eineGenealogie des Lothringischen Hauses an's Licht zu stel-len, so daß man daraus das Recht desselben an denFranzösischen Thron nach Heinrichs III. Ableben er-weisen könne. Im Jahr r 5 8v war Nosieres mitseinem Werke fertig, welches er unter dem Titel: 8tcm-

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Den i.März jedes IahreS wurden unter den Mcrovingi-scheu Königen die Stände versammelt; ihre Versammlun-gen, so wie auch di» Akta und Vricfe, die sie ausfertigten,hieße» lUacira. So entstand das Formular in den köni-glichen Edikten: csr kale ell »ostrum klacicum, welchesman hernach auf Französisch in ein: csr rel est narre plal-— verwandelte. —