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ttn konnte. Sie machen nun drei Bücher, das «7te, , 8teund > 9» ans, die man sonst nirgends findet. Unter die-sen Briefen des Znnocenz befinden fich verschiedene,hie schon vorher von Naynaldus, BzoviuS u. a.herausgegeben wurden, manche aber auch, die hier zu-erst das Licht sehen. S. 4lr z. B. befindet sich einBrief des Papstes an den Erzbischcf Erik in Tremheim,welcher, so viel ich mich erinnere, in unsern Sammlun-gen nicht gedruckt ist, es dünkt mich aber, ihn in Bar-ts) o l i ns handschriftlichen Kyljektaneen beim Kammer-herrn Suhm gesehn zu haben. S. 296 befindet sich einBrief an den König von Frankreich Philipp August ,geschrieben im Iunius 120;, welcher scharfe Vermal)«nringen an den König, das Schicksal seiner ungluckli- "chen'Gemahlin, der Dänischen Prinzessin Zngeb 0 r g,zu lindern, enthalt. Der Brief beginnt mit denfeierlichen Worten: lnrer vcum et kominc8 conlUtuti,nnd beides , Datum und Anhalt, machen es klar., daßder Papst ihn schrieb, kurz nachher als. er den rühren-drn Brief der Königin erhielt, welchen der KammerherrSuhm in den sechsten Band der Langebeckischen 8crip,torum eingerückt hat. Er wirft dem Könige gerade dasvor, worüber sie in ihrem Briefe so wehmüthig klagt:daß nämlich die sie umgebenden Frauenzimmer, statt siezu trösten, ihr hart zuredeten, daß sie weder in Nah.rung noch Kleidung als eine Prinzessin behandelt wür-de rc. Das Betragen des Papstes in dieser sonderba-ren und verwickelten Sache verdient mehr Ruhm als dasKnuds VI. welcher gleichgültiger in dieser Sache ge-wesen