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Briefe eines reisenden Dänen, geschrieben im Jahr 1791 und 1792 während seiner Reise durch einen Theil Deutschlands, der Schweiz und Frankreichs / [Frederik Sneedorff] ; Aus dem Dänischen übersetzt [von Friedrich Schuetze II.]
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327
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Z27

cher Einigkeit zwischen zwei Familien, deren eine alistoekratisch, die andre demokratisch gesinnt ist, zu stiftensucht. Unter den Arien, welche er singt, hat folgendejedesmal viel Beifall gefunden:

») II n' cff aucun paz^s clu mon^e,

Oü 1'espric faste 1e bonffcur;

On drille Zans la nuir prnfoncle»

8i l'on Fgräe la paix äu coenr.

Dien , pla^anr l'ffomme siir la rerrsI^ui clvnnanr un coeur vcrrueux, „ ,

I4e lui cli'c pas: je vvus eclsire; . ^ >

^lais il lui .stir: fo^er deurcux. ' - <^I

!.e plus sveuzle cle la Trance

Lli clairvo^anc, s'il eil denreux.

Gegen den Schluß des Stücks singt einer:

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^,1

1

X 4 ' Vl'vcms

«-) Bei dieser Arie, welche die lieblichste Musik begleitet,< klatschte alles was in Logen und Parterre war, und ichklatschte mit« AlS ich nach Hause kam, las ich die Wort«im Stücke nach, und fand, daß mein Herz meine Ver-nunft betrogen, den wesentlichen Theil unsers Gelbst, devallezeit nicht unser einziger aber unser vornehmster Führe»sev» muß; nnd wie anders alS durch Aufklärung kannVernunft unS dieß werden? Laßt unS entweder alle in unse-re Wälder zurück gehen, und in der ersten Einfalt der Pa-tur leben, oder laßt unS glauben, daß, waS für einigeGlückseligkeit sey, es auch für alle sey, daß ein Monopol,«S betreffe bürgerliche Ehre, oder Aufklärung, zu den graf-sesien aller Vorurtheil« gehöre.