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Briefe eines reisenden Dänen, geschrieben im Jahr 1791 und 1792 während seiner Reise durch einen Theil Deutschlands, der Schweiz und Frankreichs / [Frederik Sneedorff] ; Aus dem Dänischen übersetzt [von Friedrich Schuetze II.]
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331
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.rem Konkordaten, welche zu Bologna 1515 zwischeniFranz l. und LeoX. geschlossen wurden, theilten diese.zwei Fürsten die Gerechtsame der Französischen Kircheunter sich. Der König ernannte von der Zeit an bei Stif-„ten und Bischofstühlen die Subjekte, .und der Papst hebdie Antraten nach einer alten Taxe. Diese Einrichtungkonnte unmöglich mit der neuen Konstitution bestehn.-Die Geistlichkeit bestand aus i 8 Erzbischöfen, l rsBischöfen, und ungefähr r zo,Ooo geistlichen Personen.

, ( In Schlözerö Briefwechsel XX. S. 12 7 ist die Au-.zahl so bestimmt, und Abbe* Sienes macht ungefähr.dieselbe Berechnung.) Kaum ein Drittheil derselben be-; stand aus Neligionelehrcrn oder Tröstern der Kranken-und Armen. In einem Kloster in Arras entstand voreinigen Jahren ein heftiger Streit zwischen dem Abt undden Mönchen über die Theilung der Einkünfte. Der.Aht behauptete, ihm komme jährlich 520,020 Livres zu,-und die 22 Mönche behaupteten, sie könnten mit einer.jährlichen Summe von 202,002 Livres, welche für sieübrig blieb, nicht auskommen. Auf dem Erzbischosstuhlin Cambray, den Fenelon einst bestrahlte, haben in.diesem Jahrhundert drei Geistliche gesessen: Kardinal-Dubois, welcher, wie St. Simon sagt, an demTage, da er zum Erzbischof eingeweiht wurde, zum.erstenmal — er war damals 62 Jahr alt — zuGottes Tische gegangen sey; St. Alb in, ein un-achter Sohn des Herzogs von Orleans, der ein Se-rail hielt, weil das kanonische Recht ihm die He,rathv erbot; und endlich Le 0 - 0 ld. de Eh 0 iseul, welcher

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