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lockere Bindege websscheide wände, wie sie sonst den Fasergewebenzukoramt und deshalb ist die Substanz homogen, auf jedem Schnittgleichförmig weiss, ohne Andeutung einer Richtung der Faserung.Gegen den oberen Rand des Trigonum schärft sich diese eigenthüm-liche Muskellage zu und hier gehen die Fasern derselben unter denBalken der netzförmigen inneren Muskelschichten in die Längsfasernder Ureteren über. Vom Seitenrand des Trigonum auf die Seiten-und vordere Wand des Blasenausgangs sich fortsetzend, nimmt siedas Ansehen einer gewöhnlichen Ringfaserschicht an.“
Dieser Sphinkter dient einem grossen Theil der zum Detrusorgehörigen Längsfasern als Ursprungsstelle, so dass er durch eineContraction derselben geöffnet werden kann; Henle bestätigt dieseAngabe Barkow’s. — Dieser Muskel bewirkt hauptsächlich denVerschluss.
3. Die dritte Gruppe bildet der schon erwähnte, in den unterenTheilen der Prostata befindliche animalische Schliessmuskel: Sphinctervesicae externus, welcher oben und hinten bis auf die Blase sich aus-dehnt und dem sich unten die Fasern des Muse, perinei profundusbeimischen.
Bei der Frau haben wir dieselben 3 Muskelgruppen; verschiedensind die Verhältnisse nur in Bezug auf den Sphincter internus (dasInvolucrum elasticum urethrae Barkow’s); die Fasern, welche demSphincter internus des Mannes entsprechen, bilden hier einen glattenMuskelschlauch, der sich fast bis an das Ende der Urethra fortsetzt.Doch ist damit nicht gesagt, dass dieser Schlauch bei der Frau viellänger sei als beim Manne, da ja nach Henle die ganze weiblicheHarnröhre kaum länger ist, als die Pars prostatica allein beim Manne.Die weibliche Harnröhre misst nach ihm 25—30 Mm., die Pars pro-statica 25—28 Mm.
Man möge uns entschuldigen, wenn wir diese Beschreibungen indieser Ausdehnung wiedergegeben haben. Die Verhältnisse sind socomplicirt und streitig, dass wir dazu gezwungen waren. Henle’sklassische Beschreibung stimmt so mit unseren Untersuchungen, dasswir es bei der Klarheit seiner Schilderung für angemessen hielten,uns der Worte des grossen Meisters zu bedienen. Der Sphincter in-ternus ist für ihn der Verschliesser der Blase.
„ Er ist von so festem Bau, dass er auch im Tode noch schliesstund dass zur UeberWindung desselben ein gewisser, nicht geringerDruck erforderlich ist. Aber einmal überwunden, zieht er sich nichtmehr zusammen, zum Beweis, dass wirklich Muskel und nicht daselastische Gewebe der Prostata den Verschluss bedingt.“