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„Nous avons d6jä dit, comment la respiration se modifie invo-lontairement toutes les fois que nous voulons contracter la vessie.Ceci est un phenomene d’arrät identique ä celui qu’on observe dansla respiration, lorsque notre attention est rappelee ä l’improviste surun ph^nomöne quelconque ou lorsqu’il se produit une impression dou-loureuse sur un point quelconque du corps. Meme dans le sommeillorsque nous sommes touchßs ou qu’on produit un son nous avonsnot6 un arr§t des mouvements respiratoires ou une inspiration plusprofonde. “
Le Gross-Clark behauptet, die Contraction der Bauchpressezur Einleitung einer Blasencontraction sei geradezu ein Hindernissfür dieselbe. Dies scheint uns etwas übertrieben, hingegen die An-sicht, dass dieselbe blos begleitendes Symptom sei, ist offenbar rich-tig. Wir halten eben bei jeder wichtigen Handlung die Athmungan, und dass wir dies in Inspirationsstellung thun, ist zweckmässiger,weil man dabei länger, ohne zu athmen, aushalten kann. Hiervonwird man sich leicht überzeugen, wenn man abwechselnd bald inExspirations-, bald in Inspirationsstellung zu athmen auf hört. Beieiniger Aufmerksamkeit kann man also an sich selbst Blasencontrac-tionen erwecken, ohne seine Athmung im Geringsten zu ändern. Ge-wöhnlich allerdings inspiriren wir vorher, bevor die Entleerung be-ginnen soll, halten nun die Athmung an, gemäss der Wichtigkeit desGeschäfts, schliessen die Glottis, um einen gleichmässigen Abdomi-naldruck zu erhalten. Demgemäss bleibt das Manometer, das vorhermit der Athmung zwischen z. B. 13 und 14 Cm. schwankte, auf 14stehen, oder wegen der ungewöhnlichen Tiefe der Inspiration viel-leicht auf 14 72 und nun beginnt die Blasencontraction.]
Häufig gelingt aber die willkürliche Blasencontraction nicht, seies aus Mangel an Uebung bei Individuen, die stets nur bei Drang zuuriniren gewohnt sind, sei es, dass psychische Momente den Willens-einfluss auf den Detrusor hemmen; solche Leute sieht man in ihrerRathlosigkeit den Bauch mehr oder weniger stark zusammenziehen.Zuweilen gelingt es dabei nachträglich eine Blasencontraction zu er-zeugen; gewöhnlich scheitert der Versuch und dann benutzen dieseLeute das andere Mittel, um die Zusammenziehung der Blase anzu-regen. Dieses kräftigere Mittel besteht in raschen, kurzdauerndenContractionen der ganzen willkürlichen Verschlussmusculatur. Die-selben Muskeln, die wir benutzen, um den Harnstrahl zu unterbrechen,werden jetzt stossweise contrahirt. Auf welche Weise diese Muskel-stösse die dadurch erschütterte Blase zu einer eigenen Contractionanregen, wissen wir nicht; allein das Factum ist sicher. Veranlasst
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