»75
Epigrammatische Gedichte»
---^
Les Vers lervent üe ^exte ü 1'^bke Ue 8. ?ierre»(Ouvrazes 6e Nörgle L cie kolitignc, l'ome XVI.)LlLi.lomLBlL It^lSox^LL» I 74 Z. 1?om. XXX»k. I. x. H9.
Der Jüngling.
Nun wird der ilinge Herr von seinem Mentor frey.Wie froh ist ihm die Welt/ und die Natur wie neu!Nun sucht er Luft und Luft, schweift aus / fluchtallem Zwange:
Verschwendet hoffnungsreich: ift zornig, doch nichtlange.
Oft scherzhaft / selten klug r voll Sprünge, wie seinGaul:
Auf Tanz und Jagd erhitzt: zu kühler Arbeit faul:Nur ChloriS Unterthan, die ihn so schön regieret,
Bis ihren Augen ihn Serpinens Wink entführet,
Dem ihn Elisa raubt. Sein Herz wird übereilt,
Das seine Weichlichkeit mit zwanzig Freuden theilt»
Er wählt unüberlegt, bleibt keiner Wahl ergeben,
Und denkt kaum an den Tod , und lebt nur, um zu leben» -