des AntimonH,
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Zimmer oder Gemach vorhanden wären, Rubin-roth gläntze, und anderer wunderbaren Farbenmehr.
Nun höre mein lieber Kunst-suchender, undder du die Wahrheit lieb hast, und etwas zu ler-nen gedenckest, und begierig bist weiters zu erfah-ren, also:
Nimm im Namen des höchsten Spieß-Glaß-Ertz, so nach der Sonnen Auffgang gewach-sen, ein Theil, Salpeter, der da gut und reine ist,auch ein Teil, reibe es alles klein, und mischesolches unter einander, dann stelle es in ein ziem-lich Feuer, brenne es oder glüe es zusammen ausnach dem Handgriff, welches das Meister-Stückist, so bleibet dir eine Materia zur braunen Farbegeneigt, die mache zu einem Glase, dasselbe Glaßreibe abermahls klein, und extrakire die hoch-rothelinLkur daraus mit einem reinen guten und schärftfen destillirten Eßig, aus seiner eigenen Mineragemacht; den Eßig zeuch ab durch die Destilla-tion, in Balneo Maris, so bleibet ein Pulverdahinten, das extrakire noch einmahl cum spi-ritu Vini, zum höchsten gebracht, so bleiben Fe-ces dahinten, und hast eine überaus schöne rotheExtraktion süß und lieblich, in der Artzney hoch-nützlich zu gebrauchen.
Das ist nun der reine Sulphur Antimon!!,zum höchsten Lpariret. Hast du dieser ExtraktionMy PfuM, st Nimm acht Loth 8 alis Antimonii.
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