übernat-hochcheurewunder-Artziiey. ?47
1 Nimm dieaußgezogene Seele des Goldes/so
^ mit dem süßen stürjm sslis communiz geschehen ist/ die
" . susse auffs fieissigste undreineste aus / lasse sie lehlichen
^ ' wieder trucken werden / und thue sie in eine geraume
2 Phiol/oder in ein Kolben-Glaß/ geuß darauffein roth
^ ^ oleum vitnoll, das keine phl-gmg mehr hat/ und zu-
b > vor per rclorram rcÄikcii-t worden / damit es schon /
, durchsichtig/klar und weiß werde/und du spüren mö-
'' > gest/wann es die Gold« Seeieangreifft und loiviret/
^ > es schon roth gefarbet wird.
^ ! Dieses Oets nun geuß so viel darzu / daß der
1 Sulphur oder Seele des Goldes sich darein auflö-sen kan/sehe es zu putrificiren in 6. Ki. und gieb ihmei ziemlich Feuer / biß du siehest/ daß die Seele des
^ Goldes gar zergangen / und in dem also virnoli auffc.
'k i getvsec worden / hat es5ece;gesetzt/so scheide sie da-
von / alsdann geuß mehr darzu zweymahl so schwerdes besten und höchst rcÄ>6cirten stimm; vmi, wieu I ich dich in diesem Theil lehren wil / versigillire das
, ^ Glaß fest/daß der strineus vini nichtaußrieche/und
sehe es wiederum ins Lslneum zu pmrjsiciren,
" ' santz lind einen Monat lang / so wirb die Schärffe
^ i des Vitriols vom st-iriru vin, gelindert / und ver-
v s Kurt seine Schärffe/daß es zusammen eine färtreff-'
^ j licbe Xle-licin-, wird / treibe es alles zusammen so
> vfft herüber/biß gar nichts im Grund bleibet/so be-,
. j kommest du mehr als ein halbes ^stabile inFarbe und Form eines schönen hochgelben üguorir,
' ! und mercke/daß mit etlichen Metallen auch berge-»
^ ! stall kan prycedirt werden / dch erstlich ein Vitriol
aus
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