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Tractatus de natura Salium oder aussfürliche Beschreibung deren bekanten Salien ... : sambt angehängtem Tractätlein De signatura salium, metallorum, & planetarum / durch Joh. Rudol. Glauber
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Metallorutn, & Planetarum. 2.5

einer gleichen Lini durchschnitten. Denn Salpe-ter aber bezeichnen sie Mit einem runden OrculOvalirer, oderlangwerffig /mit einer auffgerich-teten Lini durchschnitten. Wer nun der erste ge-wesen/ der diese Salize also gezeichnet / ist mirvnwissend/ ist auch niemand daran gelegen / ob eres wisse / oder nicht / ohne zweiffel Habens Laichegethan / die niemahlen auffs höchst gereinigteSalden gesehen. Die Salia ins gemein / so in al»len Orten gefunden werden / haben nicht ihre ei,gemliche gestalt/wie sie haben sotten / vnd habendoch selbigen / wann sie ausss höchste gereinigerseyn. Dann das gemeine ttmpele Saks / wie esaus dem Meer-Wasser / oder Salzbrunnen ge,macht wird / seine rechte signatur nicht hat / auchwegen vieler tcrrcttrttat nicht haben kan. Wannaber solches Salizauffs höchste gereinigt / vndalle 5ece§ davon gescheiden. Alßdann kombt esmit seinem rechten Zeichen / nemblichin einesQuadranten gestalt Herfür/ last sich sehen / vndzeigt vns an / was jhme für ein ttgnum gebühre /vnd ehender gar nicht. Daß solches wahr sey/ habich alberen in meinem Tractaklein / De NaturaSalium, erwiesen vnd gelehret / wie ein jedes ge-mein Kochsalz also zu reinigen / daß es nicht mehrschüppicht / oder vngestalt / dunckel / vnd herbsttringirent/sondern in klein / vnd grösser» stück,lein / gany hell vnd ktahr / als ein Chrystall / lieb-lich am geschmack / vnd an gestalt alzumahlrechtwürfflichk / oder viereckichk/ auch wie mansB v legt/