3 o De Signatuta Salium,
daß im zugießen das brausten auffgehort/ vnd HUde wirderwerüge Naturen / nemblich der Spiritusaciöus, vnd li^uor 6xus nitri, einander gechödttt/der Spiritus corrolivus, seine corroliv , vnd der la-xe fewrige liquor , seine fewrigkeic verlohren / vndalso auß beyden wieder emNatürlicherSalpeter gc»worden / welcher zwar noch vngestalt / darumbman solchen liquorem , der von beiden geworden /in den Sand seyen / vnd das vnküchtlge phlegmadavon dünsten lassen soll / so lang vnd viel / biß daßein Häuklein oben auff wachsen will / als dannsoll man das Glaß von dem warmen Sand neh,men/ vnd an ein kalk Ort seyen - so schieffen ineiner Nacht viel langspiyige strahlen / davon mandie naffigkeir abgiest/ vnd wetters auff dem war,men Sand/ biß auff ein Hautlein exhalircn last /welches in der kalte wieder zu Salpeter schieß.Den rest kan man auffdie truckne bringen / vndan stak gemeinen Salpeters gebrauchen. Die zweyerste anschaffe aber mit Regen-Wasser noch ein-mahl folviwt/ filtrirat/ vnd schiessen lassen t so er,langt man einen überauß schonen schneeweißenSalpeter, schmal oder dun / doch langschüffig/ohne zacken / oder habercht / sondern recht ebenvnd gleich / als wann er durch einen Hobel sechs,eckichr/ in die langte / gehobelt wehre/ welcherdes Salpeters Natürliche signatur reprajfenf iff •Will man selbigen noch reinerhaben / so kan mansolchen gereinigten Salpeter wieder theilen / vnddie helsste zu einem Spiritu corrosivo ckiüilliren /