Band 
Volumen quartum.
Seite
260
JPEG-Download
 

2 6o.

Gulden Gedicht.

'In ding der Welt vor Augen steht/

So in sich nimbt deß Golds serret/

.Sei» form der Mann/die Weiblich gstalt^Ist sein Mater« also kalbDer Mann bleibtvrst/ das Weib dasfleust/Wann man das auß seine Miner zeucht/

Ist doch nur eins/Anfang vnd End/

Hiemit der Mannzum Weib sich wsiidt/Solvier/ftwl/wasch/Coagulier/

Biß sich der güldin sung ftgier/

D<«spe>ß Mit seiner Milch auffs new/

«Vnd widerhol das Werck oh» schrw/

Biß alles fleußt vnd penetriert/

Wie Wachs/darnach feinToldt addiert/

So wird der Leibgeist gesewret wol/

Zum Merck bereit der ferben sol ,

Die sechs vnzeitigr» Metall/

Durch Runst auch heylen alle quäl/

Diß ist das Geheim der Alchimey/

St» Weisen von Gott geben frey.