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Gulden Gedicht.
'In ding der Welt vor Augen steht/
So in sich nimbt deß Golds serret/
.Sei» form der Mann/die Weiblich gstalt^Ist sein Mater« also kalbDer Mann bleibtvrst/ das Weib dasfleust/Wann man das auß seine Miner zeucht/
Ist doch nur eins/Anfang vnd End/
Hiemit der Mannzum Weib sich wsiidt/Solvier/ftwl/wasch/Coagulier/
Biß sich der güldin sung ftgier/
D<«spe>ß Mit seiner Milch auffs new/
«Vnd widerhol das Werck oh» schrw/
Biß alles fleußt vnd penetriert/
Wie Wachs/darnach feinToldt addiert/
So wird der Leibgeist gesewret wol/
Zum Merck bereit der ferben sol ,
Die sechs vnzeitigr» Metall/
Durch Runst auch heylen alle quäl/
Diß ist das Geheim der Alchimey/
St» Weisen von Gott geben frey.