Band 
Erster Theil.
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VorberelMngsgnmdsLze. iz

lei des Petri zu Antiochien, gestritten; so ist es nochkeine Rcligionsstreitigkeit; es mäste denn zufälligerWeise ein Lehrsaz mit eingemischet werden. Hernachmus die Streitfrage keinen wesentlichen Theil der Re-ligion betreffen, in welchem Fall es eine Kezerei seynwürde. In den altern Zeiten ist der Unterschied nichtbeobachtet worden; dieses kan aber nicht hindern, daßwir ihn in Beurtheilung der Irrungen unter den Kir-chenlehrern vor Augen haben.

§ VI.

Aus diesen Erklärungen wird der Umfangdesjenigen Theils der gesamten Kirchenhistorieleicht eingesehen und beurtheilet werden, von wasvor Begebenheiten hier eine gegründete Nach-richt gegeben werden sol. Indessen wird es un-serer Absicht vollkommen gemas seyn, wenn wirdamit noch einige Betrachtungen über diejenigenUmstände verknüpfen, durch welche die Keze-reien, Spaltungen und theologische Streitigkei-ten merkwürdige Begebenheiten sind, und aufwelche wir unsere Aufmerkjamkeit richtenmüssen.

§ VII.

Es sind aber drey Hauptumstande, aufwei-che ein Geschichtschreiber bey Erzehlung der Be-gebenheiten dieser Gattung Acht zuhaben, ver-bunden: erstlich diejenigen Personen, welche indiesen Streitigkeiten Parthcien gewesen: zwey-tens die Sache, worüber sie uneinig gewesen:drittens die Begebenheiten selbst, welche durchsolchen Zwiespalt veranlasset worden.

H VIII.