Vorbereltungsgrundfäze. 17
untersuchet man theils die äußerlichen Gelegen-heiten und Veranlassungen des Widerspruchs;theils die Art und Welse, wie solcher erhoben wor-den. Smd Schriften gewechselt worden, so ist einegenaue und richtige Käntnis derselben unent-behrlich. Zweytens sind aus einer solchen Un-einigkeit entweder Parrheien entstanden; odernicht. Im leztern Fall ist die Erzehlung derSchiksaale der irrenden Person nach entstande-nen streit das einzige, was man jagen kan.Allein die Geschichte einer Religionsparrhei istdesto ausgebreiteter. Es ist nothwendig, daßdie Schiksaale derselben bis auf ihren Untergang;oder auch gegenwärtigen Zustand angezeiget wer-de. Drittens kdmmet hier alles in Betrachtung,was zur Widerlegung; oder Unrerdrükung ei-nes solchen Streites entweder von >einzelnen Per-sonen; oder ganzen auch mehreren Gemeinden;oder Obrigkeiten veranstaltet worden und wasdieses alles vor Folgen gehabt.
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Die Erzehlungcn aller dieser Stüke machendie Vollständigkeit einer solchen Geschichte aus.Damit müssen noch einige andere Eigenschaftenverbunden werden, wenn sie einen gegründe-ten Wehrt behaupten sol. Unter diesen ist dieerste die Wahrheit. Da die historischeWahrheit allein in der Uebereinstimmung der Er-zehlung nur den Aussagen glaubwürdiger Zeu-gnisse bestehet; so wird einmal von einem, dereine Geschichte der Kezereien, Spaltungen und
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