2c> Vorbereirungsgrundsäze.
lüge Schriftsteller die Buchstabenordnungvorgezogen. Allein auch diese ist der gründli-chen Erkäntnis dieser Historie mehr schädlich, alsvorthellhaft, da zuwenig von dem natürlichenZusammenhang der Zeitfolge übrig bleibt. An-dere empfehlen eine systematische Ordnung derGlaubensartikel, wider welche gestritten wor-den. Diese ist in der Theologie; nicht aber inder Historie brauchbar, indem nicht allein dervorhergehende Fehler ebensals dabey nothwen-dig tst; sondern sie auch die Unbequemlichkeit hat,daß die Lehrbegriffe der Kezer, wenn sie mehre-rer» Grundartikeln widersprochen, ebensals ge-theilt werden müssen; diejenigen Trennungenaber; oder Streitigkeiten, welche entweder übergar keinen Lehrsaz; oder nur über einen Sazdes Kirchenrechts entstanden, gar keilten, ih-nen eignen, Plaz finden können. Bey diesenUmstanden halten wir die chronologische jOrd-nung doch vor die beste; nur mus sie nicht zu ei-ner Jahrbuchsordnung gemacht werden; Mansezet den Anfang einer jeden Streitigkeit zumGrund der Ordnung, wie sie auf einander fol-gen. Die Begebenheiten, die zu einer jedenKezerci, Spaltung; oder Streitigkeit gehören,werden alsdenn billig beysammen gelassen undebensals in der Zeitordnung vorgetragen. Der-gleichen Ordnung weder der Faslichkeit; nochder Vollständigkeit der Erzehlungen, einen Ein-trag thun kan.
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