Band 
Erster Theil.
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VorbereirunIsgrundsaze. Z7

die persönliche Umstände und Verhältnisse derje-nigen, so den Streit auf dieser; oder aus jenerSeite erreget und unterhaten, zum Gegenstandder Uneinigkeit gemacht worden, und wie vielsind denn theologische Streitigkeiten geführetworden, ohne daß beyde Parrheien in diesenschädlichen Fehler gefallen ?

Annrerk. Man kau die Widerlegungsschriften eben-fals in öffentliche und privaraufsäze theilen. Zujenen gehören alle schriftlich vorhaiidnc(Lc>»'ci1ic»schlüssewider die Kezcr und Urheber der Spaltungen, die ge-rade zu polemisch sind und mchrentbeils in nahmentlichenVerfluchungen bestehen, und die feierliche Glaubens-bekäntnisse, insofern die, den Kezeru entgegengesezte,Artikel ein fruchtbares Hülfsmittel abgegeben, in wel-chem Verstand der entgegengestandcne Saz als irrigangesehen worden < ohne daß daraus jederzeit erweis-lich ist, daß der Gegentheil in der That fo gedacht,wie ihn die andere lehren lassen. Bey den Privatauf-sazen ist noch mehrere Behutsamkeit nöthig. Wie neaber an sich zahlreicher sind; so sind sie auch vor dieGeschichte fruchtbarer.

§ XXII.

Zu diesen sezen wir als die zweyte Gattungvon Quellen historische Urkunden, welche vorkeine eigentliche Streitschriften; noch vor Be-richte der Geschichtschreiber zu halten; dennochaber von den wichtigsten Begebenheiten oft diesichersten Nachrichten enthalten. Wir rechnendahin einmal alle öffentliche Schriften derObrig-keiren, Geseze, Verordnungen, Freiheitsbriefeund dergleichen, welche bald zum Vortheil;bald zum Nachtheil dieser oder rener Partheioder einzelner Personen ausgefertiget worden:

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