Band 
Erster Theil.
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119
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nach der Zeit der Apostel. r 19

sich die Zeit ihrer Dauerung angeben und erwei-sen. Daß noch im vierten Jahrhundert solcheLeute übrig gewesen, ist nicht unwahrscheinlich;daß sie aber unter andern Nahmen eben dieseParthei fortgesezet, beruhet auf Muthmas-sungen.

Amn. S Tillemont memoires pour tervir L l'ditloireeccl. tom. II. x. 107 und Travasa am a. G. x. 458-466 sqq.

§ XI.

So viel ist gewis, daß es ihnen nicht an ge-lehrten Gliedern gefehlet. Unter diesen sind diedrei berühmten Urheber neuer Uebersezungender hebräischen Bibel in die griechische Sprache,Aquila, Theodotion und Symmachus die-jenigen , deren Nahmen uns bekannt worden.

Der leztcre wird vor einen Stifter einer eignenReligionsparthei der Svmmachianer gehalten;es ist aber wahrscheinlich, daß sie von den Ebio-niten nicht verschieden gewesen.

Anm. i. Die Geschichte dieses Aquila, die nicht frey I.C.von Fabeln ist, und seine Uebersezung ist von so viel gelehr- 128.ten Männern untersucht und erläutert worden, daß esüberstüßig sey» würde solche hier zu widerholen. Mankan sie aus meines Vaters Kill. ecdes p. 6;o undHrn. Pr. Hambergers Vlachrichren von den vor«nehmsten Schriftstellern Th. II. S.28Y kennen ler-nen. In den meisten Stellen der alten wird gcsaget,

G daß er von dem angenommenen Christentum zum Ju-dentum übergetreten. Hjeronymue in praes. les.sagt ausdrüklich, daß er ein Ebionit gewesen und esscheinet selbst einiger Grund der Wahrscheinlichkeit inseinem doppelten Unternehmen einer griechischen Bi-delübersezuug zu liegen S. Travas» am a. G.k- 478 tgi-

Anm. 2.