Band 
Erster Theil.
Seite
124
JPEG-Download
 

124 ^ 2 " emigen der 2 ^e;erel beschult). Personen

politischen Gründen, der Eifer, sich so viel mög-lich, von derAehnlichkeit mit den Juden zu ent-fernen, gewachsen und die Dultung jüdischer Ge-wohnheiten abgenommen; so ist dadurch begreif-lich , daß weder die wirklich entstandene Par-theien jüdischgesinnter Christen grosen Wachs-tum haben, und sich selbst m die Lange erhalten;noch vielweniger unter den Christen neue Par-theien entstehen können, die sich durch eine frey-willige Unterwerfung unter das unerträglicheJoch des Gesezes von andern unterschiedenhätten.

Der zweyte Abschnitt

Voit einigen der Kezerei beschuldigten Per-

sonen des apostolischen Zeitalters.

§ I.

Ausser den jüdischgesümten Lehrern finden sichnoch mehrere Personen, welche'unter dieKe-zer des erstenJahrhundertes pflegen gerechnet zuwerden. Zwischen ihnen ist der Unterschied, daßeinige blos aus den apostolischen Schriften be-kannt, weil sie entweder keinen Anhang gehabt;oder doch solcher bald aufgchdret: mithin jünge-re Lehrer keine Ursache gehabt, über solche Ke-zercien Klagen zu führen. Man mus aber nichtvergessen, daß eine gewisgeheime Neigung neue-rer Schriftsteller, die Verzeichnisse der Kezer zuvergrdsern, oftmals solche Männer in den Ver-