des apostolischen Zeitalters. 127
Anrn. 2. Insbesondere lasset sich von der Person desphiletus gar nichts sagen. Daß der Hymenaus inbeyden Stellen eine Person sey, hat unsers Wissensniemand geleugnet. Allein über den Alexander ist eindesto gröserer Streit, welcher auf die Frage ankommt,ob dieser Alexander, den Paullus mit Hymenao i Tim. I»2o verknüpfet, und der Alexander der Schmidt. 2 Tim.IV, 14 und der Alexander zuEphcsusApostelg.VIUI,zz eine Personsey? Man kan sicher behaupten, daßder gröste Theil der Schriftausleger diese Frage beja«he. Doch finden sich auch viele, welche sie verneinen,unter denen wir den Hrn. D. Heumann in der Erklä.rung des Vk- T. Th VI. S z6z und den Hrn. vonMosheim in der Erklärung der Briefe an denTimorh. S. 172 und 749 nennen wollen. Es gehö-ret diese Frage zu denen, welche nie zur Gewisheit ge-bracht werden können. So viel wird doch leicht ein-gestanden werden, daß alles, was an den drey Ortengejaget worden, ohne Widerspruch in einer Person ver-einiget werden könne. Nach dieser Vorstellung sindwir geneigt, der gemeinsten Meinung beyzutreten. Ale-xander war ein Ephesier und bey dem von Demetrioerregten Aufstand gegenwärtig. Daß er ein gebornerJude gewesen, meldet Lukas; ob er es aber auch da-mals in Ansehung der Religion noch gewesen, würdesich alsdenn ausmachen lassen, wenn wir wüsten, inwas vor einer Absicht er eine Rede halten wollen, obim Nahmen der Juden, Paullum zu verklagen; oderseine Sache zu vertheidigen. Dieses ist ein Stein desAnstosses. S. Vicringam oblerv. iacr. siö»'. IV. rax. z.§ 9. witsium nieletem. I^eiäenk. p. 117 und dieAus-leger der Apostelgeschichte. Er war ein Kupferschmidt,welches theils nach Hr. Pr. Michaelis Paraphrastüber die Briefe an den Tim. S- 14 in einer grosenHandelsstadt ein ansehnlich Gewerbe seyn kan; theilsaus der Gewohnheit der Juden, ihren Kindern nebendem Unterricht in den Wissenschaften, ein Handwerklernen zu lassen, erläutert werden mus. Daß er eingelehrter und beredter Mann gewesen, sehen wir ausdem Bericht Lucä und 2 Tim IV, i;. ob er aber, wieGchölkgen bor. ebr. et tiilmuä. to»r. I. p. 899 gemei-net, vor einen Rabbi zu halten, lassen wir dahin ges